Geteiltes Titelbild mit den Logos von Zwift auf orangem Hintergrund und ROUVY auf dunklem Hintergrund, die die Zusammenarbeit beider Marken symbolisieren.

Die Indoor-Cycling-Branche bekommt neuen Rückenwind: Zwift hat die Übernahme von ROUVY bekanntgegeben. Ein Schritt, der nicht nur strategisch spannend ist, sondern vor allem für Nutzer neue Möglichkeiten eröffnet.

Denn auch wenn Zwift künftig hinter ROUVY steht, bleibt eines bewusst erhalten: Beide Plattformen agieren weiterhin eigenständig – mit ihren jeweiligen Stärken, Communities und Trainingsansätzen.

Gaming trifft reale Strecken

Während Zwift für immersive, spielerische Indoor-Welten bekannt ist, setzt ROUVY auf reale Strecken aus aller Welt, die mit Augmented-Reality-Elementen ergänzt werden. Genau diese Unterschiede machen die Partnerschaft so interessant.

Zwift-CEO und Mitbegründer Eric Min bringt es auf den Punkt:

„Wir haben großen Respekt vor dem, was ROUVY aufgebaut hat. Ihr Fokus auf reale Strecken zeigt, wie vielseitig Indoor-Cycling heute sein kann – gemeinsam können wir noch mehr Menschen für Bewegung begeistern.“

Die Vision ist klar: Indoor-Training soll zugänglicher, abwechslungsreicher und langfristig attraktiver werden – für Einsteiger ebenso wie für ambitionierte Athleten.

Athlet fährt auf einem Zwift-Indoor-Bike mit Smart-Trainer in aerodynamischer Position, vor leuchtend orangem, minimalistischen Hintergrund.
Person nutzt einen Laptop und wählt in der ROUVY-App verschiedene virtuelle Radstrecken und Trainingsrouten aus.

Bilder: Zwift

Mehr Kompatibilität, leichterer Einstieg

Ein erstes konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit lässt nicht lange auf sich warten:
„Zwift Ready“-Smart-Trainer und der „Zwift Ride“-Smart-Rahmen sind ab sofort mit ROUVY kompatibel. Das bedeutet für Nutzer vor allem eines – mehr Flexibilität und ein einfacherer Zugang zur Plattform.

Weitere Updates und Funktionen sind bereits angekündigt und sollen in den kommenden Monaten folgen.

Person trainiert auf einem Indoor-Bike mit Smart-Trainer im Wohnzimmer und fährt mit der Rouvy-App virtuell auf einer Bildschirmanzeige durch eine Berglandschaft.

Bild: Zwift

Indoor-Cycling boomt erneut

Spannend ist auch der Blick auf die Entwicklung der Branche: Nach einem kurzen Abflachen erlebt Indoor-Cycling aktuell wieder einen deutlichen Aufschwung – stärker als je zuvor seit der Pandemie.

Immer mehr Menschen entdecken das Training auf der Rolle für sich, oft als Einstieg in den Radsport. Gründe dafür sind unter anderem:

  • erschwinglichere Smart-Trainer
  • einfache Setups
  • flexible Trainingsmöglichkeiten unabhängig vom Wetter

Was bedeutet das für die Community?

Trotz der Übernahme bleibt die DNA von ROUVY erhalten. Das bestehende Team, die Plattform und der Fokus auf reale Strecken bleiben unverändert bestehen – werden aber durch neue Möglichkeiten erweitert.

ROUVY-CEO Petr Samek betont:

„Wir bleiben das ROUVY, das unsere Community kennt und liebt. Gleichzeitig eröffnet uns die Zusammenarbeit mit Zwift völlig neue Möglichkeiten, das Erlebnis weiterzuentwickeln und Indoor- und Outdoor-Welten noch enger zu verbinden.“

Oder anders gesagt:
Das Beste aus zwei Welten wächst zusammen – ohne dass eine davon verloren geht.

Gruppe von virtuellen Radfahrern fährt in einer Zwift-Umgebung durch eine Wüstenlandschaft mit Felsen und Brücke im Hintergrund.
Virtuelle Radfahrer fahren in der ROUVY-App durch eine Stadtstrecke beim IRONMAN-Event, mit eingeblendeten Leistungsdaten und Rennübersicht.

Bilder: Zwift

Blick nach vorn

Unterm Strich entsteht hier kein klassischer Zusammenschluss, sondern eher ein erweitertes Ökosystem: zwei Plattformen, zwei Ansätze – aber eine gemeinsame Mission.

Mehr Menschen aufs Rad bringen.
Öfter. Und mit mehr Spaß.

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