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| Laufen "Running with Allen" war für Christian Bustos ein Highlight. Was muss man machen, um für Kurz- und Lang gewappnet zu sein? |
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| | #1 |
| Mit Stützrädern-Fahrer Registriert seit: 04.09.2010 Ort: Rheingau Taunus Kreis Alter: 16
Beiträge: 37
| Überpronation Hallo, ich hab mir heute Laufschuhe für den Wettkampf gekauft, dabei ist das Problem aufgetreten, dass ich so stark überproniere. Also hab ich mich gefragt, ob es möglich ist, Überpronation durch gezieltes Kraftraining zu verringern oder sogar komplett zu "entfernen". Was meint ihr dazu?? |
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| | #2 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 04.07.2003 Ort: Middle-South of Hessen
Beiträge: 1.315
| AW: Überpronation Man kann es etwas verbessern, weg bekommst du das aber wohl nicht mehr. Die Überpronation hat ihren Ursprung zum einen im muskulären System Fuß und Unterschenkel, zum anderen auch im passiven Bewegungsapparat, Bänder und Knochen. Gerade ein Senkfuß im Bereich des Längsgewölbes, genauso wie ein Knickfuß im Bereich des Sprunggelenkes sind typische Normabweichungen die zur Überpronation führen. Da diese aber über einen langen Zeitraum entstehen (anatomische Besonderheiten einmal nicht berücksichtigt), ist ein Rücktrainieren aufwändig und schwierig, schließlich gibt es Auslöser für die Fehlstellungen aus dem normalen Leben. Zu raten ist in erster Linie eine Kräftigung der Fußmuskulatur, häufigeres Barfußlaufen, eine Versorgung mit fußdynamischen Einlagen und evlt. Arbeit am Laufstil. Eine Arbeit daran lohnt sich eigentlich immer, der Weg zurück zum "Normalfuß" ist das aber sicher kaum.
__________________ Verfallsdatum: siehe Fußsohle |
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| | #3 |
| Leihfahrradfahrer lass ich links liegen Registriert seit: 02.05.2005 Ort: Berlin Alter: 35
Beiträge: 173
| AW: Überpronation Minimal verbessern, bzw. verhindern, dass es schlechter wird kann man versuchen, braucht aber sehr viel Disziplin. Das zu eleminieren kannst Du vergessen, selbst wenn Du vor lauter Fusstraining nicht mehr zum Schwimmen, Radfahren und Laufen kommst. Ich kenne zumindest niemand, der das ansatzweise geschafft hat. Überpronation muss aber nicht zwangsläufig zu Problemen führen, erst recht nicht, wenn es sich auf die Wettkämpfe beschränkt. Also keine Panik. |
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| | #4 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 29.03.2008 Ort: München
Beiträge: 1.174
| AW: Überpronation Hier! Die Überpronation ging bei mir in den normalen Laufschuhen komplett in Wettkampfschuhen auf ein tolerierbares Maß zurück/weg. Insofern richtig ist, dass eine Überpronation zu verhindern ist. Eine Pronation ist anatomisch absolut unbedenklich uns sogar sinnvoll. Trägt einen Teil zum System Fußdämpfung bei. Tipps die ich geben kann: 1. richtige Laufschuhe kaufen. Mir wurden jahrelang stark gestützte Schuhe verkauft, die durch hohe Sohlen die Knickkräfte nur potenziert haben. Mit flachen Schuhen hat sich da schon einiges gebessert. 2. Problem lokalisieren: Woher kommt das Problem der Überpronation? Bei mir kam das Ganze durch ein instabiles Becken und Hüfte. Da habe ich gezielt mit dem Krafttraining angesetzt und recht schnell (3/4 Jahr) war auch da ein gutes Stück der Überpronation weg. 3. Lass mal einen kompetenten Physiotherapeuten auf deinen Bewegungsapparat schauen. Gerade in deinem Alter haben sich falsche Belastungen und Fehlstellungen noch nicht manifestiert. Da kann man dann wirklich noch sehr viel in überschaubarer Zeit machen. Die schnellste und gravierenste Verbesserung hat bei mir das Lösen der LWS Blockade gebracht. Dadurch waren die ISG wieder beweglich und ein Großteil der Überpronation beseitigt. |
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| | #5 |
| Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts Registriert seit: 30.09.2009 Ort: Bad Nauheim Alter: 21
Beiträge: 394
| AW: Überpronation Habe ebenfalls eine Überpronation. Ich kann eine biomechanische Laufanalyse nur wärmstens empfehlen. Sowas machen spezielle Orthopäden oder, wie in meinem Fall, ein Sportmediziner. Die Standartuntersuchung kostet so um die 60 EUR (weiß nicht mehr genau). Man wird von hinten und von der Seite auf dem Laufband gefilmt, wo die Stärke der Überpronation festgestellt wird. Zudem wurde bei mir noch eine Pedographie gemacht. Da läuft man einfach über eine Matte, die den Fußabdruck aufnimmt und zeigt, wo beim Abrollen die größte Belastung liegt. Zum Schluss bekommt man noch eine Laufschuhberatung. Eine Liste mit Schuhen und deine Ergebnisse bekomsmt du dann mit. Zudem bekommst du dann orthopädische Sporteinlagen, die für deinen Fuß individuell angefertigt werden. Mit dem ganzen Zeug gehst du dann in einen kompetenten Laden (immer in mehrere gehen und Vergleichen). Bei mir lief es dann auf den Gel-Noosa-Tri von Asics hinaus. Der ist zwar sehr bunt aber ich hatte noch nie einen besseren. Für mich bisher der beste Schuh und man fällt immer auf Abtrainineren kann man eine Überpronation nicht aber mit dem richtigen Techniktraining, den richtigen Schuhen und Einlagen (die o.g. Untersuchung als Voraussetzung) hat man gar keine Probleme mehr. Die Einlagen werden aber nur zu einem geringen Teil von der Krankenkasse übernommen. Für mich blieben dann immer noch ca. 30 EUR über. Alles in allem sind die Untersuchung und die Einlagen das Geld wert, bevor man sich ernsthaft verletzt! Wichtig ist aber das Techniktraining, wie ich finde! P.S. Ich möchte in Zukunft wieder den kleine Triathlon-Comic auf den Noosa-Tri So, der Roman ist fertig |
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| | #6 |
| Leihfahrradfahrer lass ich links liegen Registriert seit: 20.06.2010 Ort: Hamburg / Altona
Beiträge: 188
| AW: Überpronation hmm...hab ich beim doc für nüppes bekommen... |
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| | #7 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 22.01.2009 Ort: Zürisee Alter: 34
Beiträge: 115
| AW: Überpronation Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus Athleten gibt, die "an ihrer Überpronation arbeiten" können. So gehören z.B. bei mir ab März wieder Barfusslaufen (2x 10 Min. Woche) sowie im Herbst/Wînter Fussstärkungsgymnastik zum Trainingsalltag. Ich schaffte es mittlerweile einen 10km Wettkampf mit Neutralschuhen OHNE Einlagen zu laufen, ohne das mir nachher die Knie schmerzen. Vor 2 Jahren noch undenkbar. Trainiere aber sonst immer mit Masseinlagen, da bei ca. 65 Wochenkilometern die Fussmuskulatur gesamthaft sehr gefordert wäre. Mein Fazit: Verbesserung möglich und erstrebenswert --- "Heilung" nicht möglich |
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