Zubehör und Bekleidung:
Alles für das Radtraining im Winter
Heizsohlen: Heizung für die Füße
Wenn die Außentemperaturen sinken sorgt das menschliche Nervensystem vor allem für die lebensnotwendige Blutzirkulation und Wärme im Herzbereich. Dies führt unter anderem zum Schließen der Venen in den Extremitäten. Die dadurch verursachte mangelnde Blutzirkulation im kälteempfindlichen Zehenbereich führt zu kalten Füßen, die das Vergnügen beträchtlich trüben können. Heizsohlen mit Akkubetrieb oder Wärmekissen in den Schuhen können hier Abhilfe schaffen.
Tchibo Heizsohlen: Eigentlich für Skischuhe vorgesehen
Nicht speziell für Radschuhe gedacht, sind die alljährlich verkauften Heizsohlen von Tchibo. Die Einlegesohlen haben im Zehenbereich Heizelemente integriert, die über ein Flachbandkabel an der Ferse mit den Akkus verbunden sind. Eine Ladegerät liegt bei. An den Akkugehäusen ist ein Rädchen angebracht, das bis zu Heizstufen einstellen lässt. Eine LED zeigt den Ladestand der Akkus an. Die Sohle reicht von Schuhgröße 36 bis 48 und wird mit einer Schere passend zugeschnitten. Auf der höchsten Stufe halten die Akkus etwa 60 bis 90 Minuten durch. Zwar kann man die Laufzeit durch einen geringeren Wärmegrad verlängern, allerdings ist davon dann nicht allzu viel zu spüren.
Die Akkugehäuse können über ein Klemme zum Beispiel seitlich an den Schuhen festgeklemmt werden. Ein dehnfähiger Überschuh könnte den Akku zusätzlich schützen beziehungsweise die Wärme halten.
Mit etwa 40 Euro sind die Heizsohlen von Tchibo eine sehr günstige Variante.
The Heat Company Sohle: Wärmekissen zum Einstecken
Aus Österreich kommt die Yeti Sport Heizsohle, die ganz ohne Akkusystem auskommt. Drei Versionen sind verfügbar, darunter auch eine Sportvariante. Diese ist aus elastischem Kunststoff, soll leicht dämpfen und auch Schweiß absorbieren. Der Clou an den Heat Company Sohlen: Im Zehenbereich kann über eine Einschubleiste ein Wärmekissen eingesteckt werden, das laut Hersteller gute fünf Stunden warme Füße garantieren soll.
Reagiert mit Sauerstoff
Ist das Wärmekissen aus seiner Verpackung genommen reagiert es mit dem Sauerstoff in der Luft und beginnt sich zu erwärmen. Nach wenigen Minuten sollte es eine Temperatur von circa 40 Grad erreichen.
Die Herrenversion geht von Schuhgröße 41 bis 47, die Damenvariante von 35 bis 41.
Knapp 15 Euro kostet ein Sohlenpaar und etwa 3 Euro ein Satz Ersatzwärmekissen.
Grabber Warmers: Warme Sohle oder warme Zehenspitzen
Von Grabber gibt es FootWarmers (für die Füße) und Toe Warmers (für die Zehenspitzen), die sich ebenfalls nur durch eine chemische Reaktion mit Sauerstoff erhitzen. Sie werden direkt auf den Socken geklebt und sollen auch nur im Schuh benutzt werden, da sie bei zu viel Sauerstoff sich zu stark erhitzen könnten.
In Deutschland bekommt man sie derzeit nur ab und zu über Ebay und dort kosten die Toe Warmers etwa 6 Euro pro Paar. (Porto schon eingerechnet).
Therm-ic: Kabellos einheizen
Auch ein Heizsohlensystem mit Akkupower ist dieses hier von therm-ic. Die Sohlen haben Heizelemente im vorderen Teil und sind durch ein stahlverstärktes Kabel mit dem Akku verbunden. Die Akkupacks sind mit NiMh-Akkus oder den besseren LiIonen-Akkus bestückt und sollen bis zu 20 Stunden Wärme spenden. Die Akkupacks sind auch der Faktor, der den Preis hochtreibt. Etwa 80 Euro bis knapp 300 Euro muss man schon berappen. Die Heizsohlen sind mit knapp 50 bis 80 Euro das Paar dabei.
Drei verschiedene Heizsohlenversionen und ebenso drei Akkuvarianten stehen zur Wahl. Die LiIonen-Version „thermicControl LiIonpack“ lässt sich sogar per Fernbedienung regeln.
Therm-ic Basix Powerpack im Shop
Therm-ic Supermax Set im Shop
ThermiControl LiIonpack im Shop
OVR Sports Equipment Hotronic m4 Power Plus: Ein Satz warme Füße
Die Hotronics gibt es mit drei oder vier 2000mAh-Akkus pro Akkupack. Von 31 bis 70 Grad sollen damit möglich sein und die Akkuladung soll bei wärmster Stufe und stärkstem Akku bis zu 3:45 Stunden halten. Vier Temperatur-Einstellungen sind möglich. Die Einlagesohlen sind zum Zuschneiden beziehungsweise wird sogar ein Umrüstset zum individuellen Einbau auf vorhandene Fußbetten oder orthopädische Einlagen angeboten. Über eine einfache Drucktasten an den Akkugehäusen können die Heizstufen verstellt werden. Das mitgelieferte Akkuladegerät soll die Heizsohlen in etwa drei Stunden wieder komplett voll laden.
Preis: etwa 160 (mit m3-Akkusatz) bis 180 Euro (mit m4-Akkusatz) je nach Akkukapazität
Hotronic Footwarmer m4 Power Plus im Shop
Inhalt in diesem Beitrag
Seite 1: Zubehör und Bekleidung: Alles für das Radtraining im Winter
Seite 2: Schutzbleche: Immer schön trocken bleiben
Seite 3: Winterschuhe: Winddicht, wasserdicht, wetterfest und mollig warm
Seite 4: Erste Lage: Unterwäsche, die funktioniert
Seite 5: Heizsohlen: Heizung für die Füße
Seite 6: Fortsetzung folgt…









