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Wenn Training auf Kosten der Familie geht. Strategien für den Familienfrieden.

12. August 2013 von Thorsten Ziebart

Training FamilieTriathlontraining nimmt viel Zeit in Anspruch. Wie schafft man es trotzdem Familie und Sport unter einen Hut zu bekommen? Die wenigsten von uns Triathleten genießen das Privileg eines Profisportlers und müssen zusätzlich zu Arbeit und Familie ihr Training stemmen. Wir liefern euch ein paar Anregungen wie sich Training und Familienfrieden miteinander vereinbaren lassen.


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Wertschätzung

Klar kann das Familienleben anstrengend und belastend sein. Doch gerade die Familie bietet Rückhalt und Unterstützung. Steht sie dem Unternehmen Triathlon aufgeschlossen und positiv gegenüber, lässt sich daraus große Motivation schöpfen. Denn: Gemeinsam ist man stark! Mit der Familie als Fanclub an der Strecke macht der Wettkampf doppelt so viel Spaß. Und kann es etwas Schöneres geben als im Ziel von seinen Liebsten begrüßt und für seine Anstrengungen belohnt zu werden?

Verständnis

Foto: Ingo Kutsche,   freiWeder Partner noch Kinder sollten das Gefühl haben zu kurz zu kommen. Wer selbst für sich Freiheiten und Unterstützung einfordert, sollte diese auch allen anderen zugestehen. Also nicht nur erwarten, dass die Familie an der Strecke steht, sondern auch selbst Partner und Kinder bei deren Aktivitäten und Hobbys begleiten. Geben und Nehmen sollten sich in der Waage halten. Lebt man seinen Kindern Begeisterung für den eigenen Sport vor, so begeistern sich auch sie für den Helden der Familie. Wichtig ist es, kompromissbereit zu sein. Es kann immer etwas dazwischen kommen und ein geplantes Training verhindern. Das sollte man im Hinterkopf haben und sich Alternativen bereithalten. Auch ein verkürztes Training ist ein Training.

Planung

Besonders wichtig ist die Planung des Trainings. Schon bei den Zielen ist eine realistische Einschätzung wichtig. Wie viel Zeit bleibt neben Arbeit und Familie für das Training? Wie häufig und lange kann meine Familie auf mich verzichten? Geht man die Planung gemeinsam an haben alle die Möglichkeit sich zu beteiligen.

Es gibt viele Möglichkeiten das eigene Training auf die Aktivitäten der anderen Familienmitglieder abzustimmen. Machen die Kinder Sport oder haben ein Hobby bei dem sie zeitlich gebunden sind, lässt sich diese Zeit zum Trainieren nutzen. Spielen die Kinder zum Beispiel Fußball, können Mama oder Papa den Nachwuchs zum Spiel bringen und während der ersten Halbzeit eine Einheit absolvieren und sich anschließend die zweite Halbzeit anschauen. Steht ein Besuch bei der Familie an, kann der Hin- oder Rückweg für eine Radeinheit genutzt werden. Ist der Nachwuchs noch klein, und macht Mittagsschlaf kann dieser während einer Laufrunde im Jogger gemacht werden. Nichts muss aber alles kann, sollte dabei die Devise sein.

Ausgleich schaffen

Geht die Familie Kompromisse für den Einzelnen ein, muss es auch Zeiten geben in denen ganz klar die Familie im Vordergrund steht. Ein gemeinsamer Urlaub, der gar nichts mit Sport zu tun hat ist eine gute Möglichkeit sich von den Wettkämpfen zu erholen und gemeinsam mit der Familie neue Kraft zu schöpfen. Jetzt sollte sollte es einmal ganz um die Interessen der Kinder und des Partners gehen. Auch kleine Gesten zählen: Steht am Wochenende eine Laufrunde am frühen Morgen an, werden im Anschluss die Brötchen für das gemeinsame Frühstück besorgt.

Wichtige Termine wie Geburtstage, Kindergartenfest oder Einschulung sollten selbstverständlich der Familie gehören.

Fotos: triathlon.de, Ingo Kutsche

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