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Trainingstipp: Schneller durch Maximalkraft-Training

1. Februar 2015 von Rene Phillip Koller

Christine Waitz,   freiKrafttraining, und im speziellen Maximalkraft-Training, verbessert die Bewegungsökonomie und damit die Leistungsfähigkeit. Wir sagen euch warum ein solches Training auch für Ausdauersportler eine effektive Alternative sein kann und wie ihr es richtig durchführt.


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Krafttraining wird oft als im Zusammenhang mit „Bodybuilding“ oder „Muskelmassenzunahme“ gesehen, was sich für uns Ausdauerathleten zunächst eher kontraproduktiv anhört, da es bei uns Triathleten primär um die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit geht.

Maximalkraft verbessert Deine Bewegungsökonomie

Studien belegen allerdings immer wieder die Wirksamkeit solch trainingsbegleitender Maßnahmen. Berichtet wird unter anderem von einer Verbesserung der Laufökonomie bei Triathleten, welche durch ein Maximalkraft-Training der Beinmuskulatur erreicht wurde. Ein weiterer Effekt des Maximalkrafttrainings zeigte zum Beispiel eine Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit bei Skilangläufern.

Was heißt „Bewegungsökonomie“?

Christine Waitz, freiEin Beispiel: Laufen ist im Prinzip nichts anderes, als die Summe vieler Einzelimpulse (Schritte). Um sich nun möglichst „ökonomisch“ fortzubewegen, muss jeder Impuls mit möglichst wenig Impulsverlust ablaufen. Den Impulsverlust minimiert man wiederum durch ein höheres Kraftniveau.
Schlussfolgerung: Mehr Kraft bedeutet einen effizienteren Einzelimpuls. Die individuell optimale Lauftechnik sei an dieser Stelle vorausgesetzt. In der praktischen Umsetzung zeigt sich eine ökonomische Bewegung in einem viel stabileren und somit dynamischeren Laufverhalten. Beim Radfahren kann ebenfalls von Bewegungsökonomie gesprochen werden. Hierbei sei nur der „Runde-Tritt“ erwähnt.

Maximalkraft-Training: Was bringt es dem Triathlten?

Der Triathlet hat zwei Drittel seiner Disziplinen auf den Beinen zu bewältigen, hinzu kommt dass eine Vorbelastung in der Muskulatur vom Radwechsel zum Laufen besteht. Das heißt, es findet außerdem ein Bewegungswechsel statt. Aufgrund dieser Tatsachen liegt auf der Hand, dass speziell wir Triathleten muskuläre Flexibilität (beim Wechsel von Rad zum Laufen), schnelle Umgewöhnung und somit Ökonomisierung in verschiedene Bewegungsmuster benötigen. Ein gewisses Kraftniveau ist außerdem Voraussetzung für viele Teile des Trainings, wie zum Beispiel Intervalltraining, Kraftausdauertraining oder Training im Entwicklungsbereich.

Um den eben erwähnten Alltagsproblemen des Triathleten entgegen zu wirken, kommt nun der Begriff des Krafttrainings und im speziellen des unterstützenden Maximalkraft-Trainings ins Spiel.

Seite 2: Wie funktioniert Maximalkraft-Training für Triathleten


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