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Tri Island 2016: Jonas Schomburg verteidigt seinen Titel als Inselkönig

24. Juli 2016 von Christian Bottek

Red Bull, einmaligSylt, 23.Juli 2016 – Er ist der neue und alte Inselkönig: Nach 02:46:20 Stunden krönte sich Jonas Schomburg bei Red Bull Tri Islands zum Sieger des Inselhoppings extrem und ließ sich von rund 7.000 Zuschauern auf Sylt bejubeln. Er war bereits nach dem Schwimmen als Erster aus dem Wasser gekommen und hatte diese Position trotz eines Kopf-an-Kopf Rennens mit dem Zweitplatzierten Sebastian Kienle nie abgegeben. Beste Frau war Hanna Kristina Winckler, die in einer Zeit von 3:02:51 Red Bull Tri Islands zum zweiten Mal hintereinander siegte. Die beiden Gewinner lösten ihr Ticket nach Hawai’i. Aber nicht nur für die Top-Athleten war es ein einmaliges Erlebnis. Gemeinsam hatten sich um 14.30 Uhr 506 Triathleten an der Nordspitze auf Amrum in die Fluten gestürzt und sich 2,5 Kilometer nach Föhr gekämpft – die gleiche Distanz, die sie vorher bereits bei einer Wattwanderung zurück gelegt hatten. Danach ging es bei Traumwetter 40 Kilometer per Rad auf einem Rundkurs durch Föhr, bevor sie mit 12-Mann-Booten nach Sylt gebracht wurden.


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506 Triathleten auf Wattwanderung

Bis Samstagmorgen waren die Inseln Amrum, Föhr und Sylt fest in der Hand von Urlaubern, die ihre Ferien auf einer der nordfriesischen Inseln verbringen und die Ruhe genießen. Dann jedoch war beste sportliche Unterhaltung angesagt. 506 Teilnehmer starteten beim Inselhopping extrem auf drei Inseln und kämpften gegen den natürlichen Knockout-Modus durch die Tide. Los ging es in diesem Jahr nicht mit der Schwimmstrecke, sondern bereits um 9 Uhr mit einer Wattwanderung von Föhr nach Amrum.

Red Bull, einmalig

Schomburg als Erster aus dem Wasser

Das Ziel nach dem Massenstart: möglichst schnell die 2,5 Kilometer lange Schwimmstrecke bewältigen und als erster in der Wechselzone auf Föhr sein. Das Schwimmen im offenen Meer war ein Kraftakt, obwohl die Bedingungen perfekt waren – das Meer war ruhig an diesem sommerlichen Tag. Als Erster Mann stieg Jonas Schomburg aus Langenhagen nach 0:35:25 Minuten auf Föhr aus dem Wasser, erste Frau war Isabell Donath nach 0:39:06 Minuten. Es war eine umjubelte Ankunft, denn in Utersum auf Föhr fieberten 5.000 Zuschauer diesem Highlight entgegen.

Showdown auf der Laufstrecke

Red Bull, einmaligDer Anhang konnte alle Teilnehmer gleich zweimal live erleben, egal ob in der Wechselzone oder auf der Radstrecke, denn die Triathleten legten den Rundkurs zweimal zurück. Auch hier war Jonas Schomburg der Erste. Die Belohnung: ein Ticket für die Überfahrt nach Sylt. Das sicherte sich Ironman-Europameister Sebastian Kienle als Zweiter nach einem Jubelbad in der Menge. Doch beide mussten warten, bis das 12-Mann-Boot voll war. Der Showdown fiel erst auf der Laufstrecke auf Sylt. Allerdings nicht für alle Teilnehmer, denn die drohende Tide verhinderte wie erwartet, dass es alle Teilnehmer nach Sylt schaffen würden. 85 mussten nach der Raddisziplin um 17 Uhr das Rennen beenden. Aber natürlich nicht gestrandet. Auf sie wartete ein Rösle BBQ auf Föhr.
Während bei den einen schon die Regeneration startete, kämpften die Athleten an der Spitze des Feldes bereits auf der Laufstrecke um die Platzierungen. Im Hörnumer Hafen angekommen, ging es für sie auf einem Rundkurs zehn Kilometer über die Insel. Und gleich der erste Dünen-Anstieg, der „Jeep Mad Mountain“, verlangte ihnen alles ab. Den schnellsten Sprint des Tages legte David Krüger hin und läuft ab sofort nicht nur schnell, sondern ist auch mit dem Auto schnell unterwegs – denn wer den Dünen-Anstieg am schnellsten bewältigte, bekommt für einen Monat einen Jeep Renegade.

„Es war hart, aber geil“

Red Bull, einmaligDanach ging es durch Dünen in wunderschöner Natur wieder in Richtung Hörnumer Strand. Nach 2:46:20 Stunden war es dann geschafft: Jonas Schomburg überquerte, umjubelt von zahlreichen Zuschauern,  die Ziellinie am Hörnumer Strand. Im Ziel angekommen, sagte er überglücklich: „Die Zuschauer fiebern mit wie bei einem der großen Rennen, dazu kommen der nordfriesische Charakter und die Bootsfahrt.“ Auch Sebastian Kienle, Ironman-Europameister, war begeistert und gratulierte dem Sieger: „Es war hart, aber geil. Im Sand haben mir am Schluss ein paar PS gefehlt.“

Sieger fliegen nach Hawai’i

Der schnellste Mann und die schnellste Frau reisen im nächsten Jahr für eine Woche inklusive Hotel und Flug nach Kona, Hawai’i und erleben dort den Ironman live. Die zweitplatzierte Frau und der zweitplatzierte Mann gewinnen jeweils einen Holzkohle-Kugelgrill von Rösle. Die beiden Drittplatzierten können sich über einen Jahresvorrat von Gerolsteiner Mineralwasser freuen.

 

Ergebnisse Herren:

  1. Jonas Schomburg, 2:46:20
  2. Sebastian Kienle, 2:47:09
  3. Robert Skazidroga, 2:49:03

Ergebnisse Damen:

  1. Hanna Kristina Winckler, 3:02:51
  2. Isabell Donath, 3:08:48
  3. Bettina Lange, Bargfeld- 3:09:19

Gewinner Jeep Mad Mountain:

David Krüger, 0:32:10

Zu den Ergebnissen.

Zur Fotostrecke.

Fotos: Red Bull

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