Wer sich ein neues Triathlonrad kauft oder aufbaut, kann sich bei den einzelnen Komponenten zum großen Teil von objektiven Kriterien und vom Preis leiten lassen. So muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich eine SRAM Red Gruppe leisten will oder nicht. Anders hingegen verhält es sich beim Thema “Sattel”. Nicht jeder Triathlet kommt mit jedem Sattel zurecht. Hier sollte man sich besonders gut überlegen, in welches Sitzpolster man investiert.

Der Sattel stellt zusammen mit den Extensions/Lenker und den Radschuhen/Pedalen eine Verbindung zum Rad her. Genau wie bei zu harten und nicht passenden Armpolstern oder bei drückenden Radschuhen, kann es auch bei der falschen Wahl des Sattels, zu Problemen kommen. 20km bei einer Sprintdistanz übersteht man vielleicht noch mit einer wengier geeigneten Sitzgelegenheit, bei 180km auf einer Langstrecke kann dies allerdings richtig unangenehm werden.
Mittlerweile bieten viele Händler diverse Sättel zum testen an. Dieses Angebot sollte man unbedingt wahrnehmen, bevor man sich für ein Modell entscheidet, denn es gibt nichts unangenehmeres bei längeren Radausfahren als ein ständig drückender Sattel! Damit ihr trotzdem eine kleine Vorauswahl treffen könnt, hat triathlon.de einige Modelle unter die Lupe (bzw. unter den Allerwertesten) genommen.
Eine Übersichtstabelle der getesteten Sättel:
Bewertet wurde mit Hilfe des klassischen Schulnotensystems. Wobei 1 die Beste und 6 die schlechteste Note darstellt. Es wurde die Einstelllänge am Gestell (je länger desto besser), das Gewicht (je leichter, desto besser), und die Besonderheiten (Innovationen, Farben, Modelltypen etc.) bewertet. Das subjektiven Fazit unserer Tester wurde zusätzlich mit Schulnoten ausgedrückt und floß in die Gesamtbewertung mit ein. Aufgrund dieser Ergebnisse ermittelten wir einen Gesamtsieger und einen Preis-Leistungssieger (siehe Übersichtstabelle).















