Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training > Laufen2 > Tipps und Tricks für das Training auf dem Laufband
Training Triathlon.de

Tipps und Tricks für das Training auf dem Laufband

14. Januar 2016 von Benjamin Reszel

Trainieren am laufenden BandGerade im Winter passiert es öfter, dass die Vernunft oder der innere Schweinehund siegen, bevor man die Schuhe bindet und zum Laufen ins Freie geht.  Das ist aber noch lange kein Grund, auf die Einheit zu verzichten. Ein Training auf dem Laufband hat einige Vorteile gegenüber einem Outdoor-Lauftraining und kann dank Programmen und moderner Unterhaltungselektronik auch noch recht kurzweilig sein. Wir zeigen euch die Tricks, wie ihr aus einem lahmen Jogg ein rasantes Erlebnis macht.


Triathlon Anzeigen

Inhalt

  1. Die richtige Einstellung
  2. Vor- und Nachteile
  3. Trainingsprogramme
  4. Laufband-Kauftipps

Bevor wir in die verschiedenen Trainingsmöglichkeiten einsteigen, die sich euch auf dem Laufband anbieten, beginnen wir mit einem kurzen Warm-Up.

Die richtige Einstellung ist wichtig

Das Laufbandtraining kann eine gute Alternative zum Lauftraining unter freiem Himmel darstellen. Sicherlich fehlen im Studio oder im eigenen Fitnesskeller die Frischluft und das Naturerlebnis, dennoch gibt es durchaus Vorteile, die auch hartnäckige („Bei-Allen-Wettern“) Läufer nicht unterschätzen sollten. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass sich ein Laufbandtraining abhebt und einige Details bereits bei der Einstellung des Gerätes beachtet werden müssen.

Die Steigung machts

Dazu zählt zuerst die Steigung des Laufbandes. Auch bei einem geplanten Trainingslauf durch flaches Gelände, sollte eine Steigung zwischen 1,0% und 1,5% eingestellt werden. Hierfür gibt es gleich zwei wesentliche Gründe. Zum Einen ist so gewährleistet, dass die Geschwindigkeit mit der ihr auf dem Laufband unterwegs seid annähernd auf die Laufstrecke draußen übertragen werden kann. Ursache hierfür ist der fehlende Luftwiderstand beim Laufen den ihr im geschlossenen Raum nicht überwinden müsst.

Das zweite Argument für eine geringe Steigung ist lauftechnischer Herkunft. Im Vergleich zu draußen verändert sich das Abroll- und Abdruckverhalten im Laufstil. Wo in der Natur ein kräftiger Abdruck vom Boden gefragt ist um eine Vorwärtsbewegung zu erzielen, bewegt sich auf dem Laufband der Untergrund einfach unter euch durch. Unabhängig von der Stärke des Abdrucks. Eine geringe Steigung, sorgt für eine Dämpfung dieses Effekts und ihr bleibt aktiver im Abdruckverhalten.

Für Laufbandneulinge gilt zunächst Monotonie und geringe Geschwindigkeit vor Abwechslung im Training. Sobald ihr euch an den veränderten Laufeindruck und die starre Umgebung gewöhnt habt könnt ihr loslegen. Auch dies bitte bei den Einstellungen beachten und lieber gehend beginnen und sich langsam herantasten. Wichtig ist es auch immer die vorhandenen Sicherungsmöglichkeiten (Sicherungsgurt, Abschaltautomatik) in Anspruch zu nehmen. So verhindert ihr bei einem falschen Tritt unfreiwillig vom Gerät befördert zu werden. Nach einiger Übung entwickelt ihr ein gutes Laufgefühl auf dem Band, beherrscht Tempo- und Steigungsregulierung. Das Training kann dann abwechslungsreicher gestaltet werden.

Nach dem Einlaufen folgt nun ein Lauf-Abc. Sinn oder Unsinn?! Die zusammengefassten Vor- und Nachteile (nächste Seite) decken es kurz und bündig auf.

Laufbänder auf Amazon

 


Seite: 1 2 3 4
Paul Benjamin Reszel ist Autor des Artikels. Ben ist studierter Diplom Sportwissenschaftler und arbeitet derzeit an seiner Promotion. Seit mehr als 5 Jahren betreut er erfolgreich Sportler aus den Disziplinen Triathlon, Mountainbike, Rennrad, Laufen und Moto-Cross. Dabei steht er den Athleten mit Resource in den Bereichen komplexe Leistungsdiagnostik, individuelle Trainingsplanung, Ernährungs- und Technikoptimierung zur Seite. Er betreibt die Firma Resource.
Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden