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Themenwoche Lauftraining: Der Herbst wird bunt

7. September 2015 von Christine Waitz

Jörg Schüler,   freiLaufen kann doch jeder. Stimmt! Was Materialaufwand, Zeitaufwand und Durchführung betrifft ist der Laufsport wohl der anspruchsloseste Teil des Triathlons. Gerade im Herbst ist Laufen ein besonderes Vergnügen – egal ob entspannt in der Off-Season oder im Rennmodus vor einem Herbstmarathon. Wir widmen uns in unserem Herbst-Themenspezial allem rund um die dritte Disziplin.


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Die Faktoren schnellen Laufens

Wie gesagt, laufen kann jeder. Die Frage ist nur, wie lange und wie schnell. Erfahrene Athleten wissen: Während sich die Ausdauer auch aufgrund der Cross-Effekte durch das Radfahren recht schnell aufbauen lässt, ist es gar nicht so leicht ein gutes Tempo zu erreichen. Gleich mehrere Faktoren spielen eine Rolle, wenn es darum geht möglichst schnell über die Laufstrecke zu fliegen.

Hohenloher Silvesterlauf 2013-3Zu Beginn stehen Körperbau und Konstitution des Sportlers. Jeder kennt das: Während der Kleine, Drahtige ganz einfach dahin läuft, muss sich der breit und muskulös gebaute etwas mehr ins Zeug legen. Im Vergleich zum Schwimmen und Radfahren muss beim Laufen eben das gesamte Körpergewicht ohne Unterstützung transportiert werden.

Mehr beeinflussen als den Körperbau kann man seine Lauftechnik. Denn eine ökonomische Technik hilft besonders auf langen Strecken zu kraftsparendem und ausdauernd schnellen Lauf. Entscheidender Faktor dafür ist eine gute Körperstabilität, besonders im Rumpfbereich. Das richtige Material bewahrt zudem vor Verletzungen.

Schließlich fehlt noch der entscheidende Faktor: Schnell laufen kommt von schnell laufen! Wer stets im Einheitstempo seine Hausrunde absolviert, kann auch nicht erwarten, im Rennen schneller zu laufen.

Laufen im Herbst: Einfach Mal genießen

Wer kennt das nicht: Nach der Saison hat man manchmal einfach keine Lust auf langes Radtraining. Das Freibad hat bereits geschlossen, ins Hallenbad zieht es einem bei strahlender Herbstsonne auch noch nicht. Wer den Bewegungsdrang nicht in alternativen Sportarten ausleben will, der geht eben ein Ründchen Laufen, oder meldet sich gar zum Saisonabschluss noch für einen Laufwettkampf an. Training im schönen Herbstlicht, auf raschelndem Herbstlaub ist schließlich ein Vergnügen!
Genau das sollte es aber auch sein. Nach der Triathlonsaison braucht nicht nur der Körper etwas Erholung sondern auch der Geist. Einfach einmal die Uhr zu Hause lassen. Bewegung genießen. Herbststimmung aufsaugen. Das sollte die Devise sein!

Verletzungsgefahr ist groß

Foto: Jutta Rotter/pixelio.de

Fast jeder Sportler hat schon die Erfahrung gemacht, dass die Verletzungs- und Überlastungsgefahr größer ist als in den beiden anderen Bereichen des Triathlons. Dann, wenn Muskulatur, Knochen, Sehnen, Gelenke, das gesamte Körpergewicht und Stoßkräfte, die beim Laufen entstehen, auffangen müssen, kann es schnell zu Problemen kommen.
Verantwortlich dafür können zu hoher Umfang, zu hohe und ungewohnte Intensitäten, sowie die schnelle Steigerung derselben sein. Muskuläre Dysbalancen können zu Problemen führen. Ebenso können falsches oder altes Schuhwerk die Strukturen überfordern. Besonders nach der Saison gilt es also in seinen Körper gut hineinzuhören.

Die große triathlon.de Themenwoche

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Christine Waitz, freiTechnik und Athletik

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Fotos: Peter Dietrich, Jörg Schüler, Jutta Rotter/pixelio.de

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