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Test: Tacx Satori –
Rolle mit Gangschaltung

1. März 2010 von Christian Friedrich

Taxc Satori RollentrainerDie Satori von Tacx ist eine schlichte Rolle, die neben der klassischen Rollenfunktion noch mehrere Schwierigkeitsstufen in Form einer Art Gangschaltung bietet. Im typischem Tacxblau haben wir sie unter die Lupe genommen.


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Aufbau: Zwei 13ner und ein Kreuz-Schlitz
Okay, einiges an Werkzeug sollte in jedem Triathlonhaushalt vorhanden sein. Trotzdem, wer keinen zweiten 13ner Maulschlüssel zur Hand hat, kann zwar die Satori klar machen zur Trainingssession, muss aber später nochmal die Schrauben korrekt anziehen. Eine Explosionszeichnung liegt bei, ohne die wohl nicht jeder das Bremssystem “so schnell mal” montieren kann.

Der Satori hat eine Softgel-Rolle mit Edelstahl-Lauffläche. Der Schnellspannhebel am Bremsystem und der Radaufhängung macht den Heimtrainer nach einmaliger Einstellung mit einem Handgriff einsatzbereit. Zum Lieferumfang des Satori Rollentrainers gehört auch eine Vorderradstütze, die auch als Tragebügel dienen kann.

Bedienung: Einspannen und losfahren
Schnellspanner wechseln, Hinterrad einspannen und los geht´s. Das Bremssystem besteht aus einem extra starken Neodym-Magneten und einem extra großen Edelstahlschwungrad. Mit dem Lenkerschalter wird die Position der Magneten im Bremssystem zueinander verschoben. Damit lässt sich in einer Rasterung von 1 (leicht) bis 10 (schwer) die Bremswirkung einstellen. Bei unserer Messung haben wir beim leichtesten Gang etwa 40 Watt gemessen, nach oben ist dann deutlich mehr als 500 Watt möglich. Neben dem Lenkerschalter wird die Wattstärke auch über die normale Gangschaltung verändert. Je dicker der Gang umso schwerer der Tritt. Mit der Satori sind somit auch Bergtrainings (Stichwort K3-Training) möglich.

FOTOSTRECKE

Tacx Satori

Lautstärke: Nicht laut, aber auch nicht leise
Kommt das Schwungrad erst einmal in Fahrt, dann geht auch die Lautstärke nach oben. Der Ton ist eher hochfrequent und bei entsprechender richtiger Bereifung (am besten kein Profil, oder spezieller Rollenreifen) und Luftdruck (mindestens 8 bar) auch in der Mietwohnung erträglich. Wir haben die 10 Stufen an des Bremssystems mit einer SRM-Kurbel ausgefahren und sind haben folgende Widerstände gemessen. Der gefahrene Gang am Rad war vorne 53 und hinten mittleres Ritzel. Gemessen wurde jeweils bei einer Trittfrequenz von 80 Umdrehungen.

Stufe 1 bis 10
70, 90, 125, 160, 200, 260, 320, 400, 410, 440 Watt

Hier unser Geräuschsample zur Taxc Satori.

Optionales: Stütze liegt bei
Die Stütze für das Vorderrad liegt bereits im Paket dabei und kann gleichzeitig als Haltegriff dienen (siehe Fotostrecke). Von Tacx gibt es zudem noch eine Matte zum Unterlegen für den Schweiß und einen Schweißfänger der zwischen Lenker und Sattel gespannt wird und verhindert das der Rahmen Schaden nimmt. Wer die Rolle öfter von A nach B transportieren will, bekommt auch eine extra Tasche bei Tacx als Zubehör.

Tacx Trainingsmatte im Shop
Tacx Schweißfänger im Shop
Tacx Tragetasche im Shop
Tacx Trainingsreifen im Shop

Fazit: Genug Rolle für wenig Geld
Die Tacx Satori ist eine Rolle die funktioniert und somit ihren Zweck erfüllt. Wer also eher sporatisch auf der Rolle sitzt oder einfach mal den Regentag auf dem Rad im Wohnzimmer verbringen will, liegt mit dieser Rolle richtig.

Preis: etwa 265 Euro

Tacx Satori im Shop

Alternative(n)
Die Elite Crono Power Fluid oder auch die CycleOps JetFluid Pro sind beide zwar ohne die Schaltmöglichkeit, aber bieten einen sehr realistischen Fahreindruck und leise sind sie auch.

Elite Crono Power Fluid im Shop

CycleOps JetFluid Pro im Shop

Plusmimus Tacx Satori
+ Schneller Aufbau
+ Preiswert
+ Gutes Zubehör von Tacx
+ Bergfahrtsimulation mit hohem Widerstand und geringer Trittfrequenz möglich
- Abstufung des 10stufigen Widerstands nicht immer ideal (manchmal schwierig den optimalen Widerstand für die Trainingseinheit zu finden)
- Reifen rutscht bei intensiven Belastungen manchmal durch
- Nicht ganz so einfach im Aufbau
- Schwungrad kann bei Sturz einen Schlag bekommen

Christian Friedrich ist der Autor dieses Artikels. Er ist immer auf der Suche nach neuem Equipment, sei es zum Schwimmen, Radeln oder Laufen. Nichts bleibt ihm verborgen, alles wird getestet. Mit Marathon fing er 2001 an, bis er 2004 zum Triathlon wechselte.
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