Test: Speedo Aquabeat –
Musik leicht verschwommen
Musik leicht verschwommen
Zuerst einmal darf man nicht erwarten, das der Klang so gut wie über Wasser ist. Wassergluggern vermischt sich beim Schwimmen unweigerlich mit der Musik und auch die Lautstärke schwankt je nach Wassertiefe und Kopfhaltung leicht. Etwas lauter oder leiser stellen oder einen Titel vor oder zurück drücken ist auch ohne Sicht auf den Aquabeat kein Problem. Egal welcher Schwimmstil, der Player macht alles mit. Mit einem normalen Kopfhörer ist der Klang des Speedo Aquabeat übrigens sehr gut – auch bei großer Lautstärke.
Wie ein Wechseldatenträger
Mit der Speedo Playlist Software kann die Reihenfolge der Musikstücke bestimmt werden. Da sich der Aquabeat auch als Wechselspeicher einbindet können die Lieder auch einfach per Drag & Drop auf den Speicher kopiert werden. Da der Speedo-Player allerdings nur den langsamen USB-Standard unterstützt, dauert es schon eine Weile, wenn einmal größeren Mengen auf den Mp3-Player kopiert werden sollen.
Fazit
Der Speedo Aquabeat kann durchaus Spaß machen und die einsame Trainingseinheit etwas kurzweiliger gestalten. Musik geht, Hörbücher oder Podcasts machen keinen Sinn. Mit einem anderen Kopfhörer kann er auch für den Alltag hergenommen werden, dann ist der Klang echt gut, allerdings ist der Funktionsumfang für diesen Zweck eher beschränkt.
Preis: etwa 75 Euro
Alternative
Die beste Alternative scheint noch der H2O Audio iSH2 zu sein. Der Bügel-Kopfhörer hat ein wasserdichtes Gehäuse für einen iPod Shuffle von Apple zu bieten und hat ebenfalls kleine Bügel auf jeder Seite, um ihn fest am Kopf zu fixieren. Der MP3-Player muss aber hier noch dazu gekauft werden. Etwa 115 Euro kostet das Gesamtpaket. Mehr dazu hier.
H2O Audio H3 im Shop (nur ein Kopfhörer)
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