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Speedman 2011: Haug und Buckingham holen sich den Sieg

27. Juni 2011 von Ralph Schick

München, 25. Juni 2011 – Der „schnellste Triathlon der Welt“ ging am Samstag im Münchner Olympiastadion über die Bühne. Beim ersten Speedman überhaupt konnten sich Anne Haug vor Yvonne van Vlerken und Lisa Sieburger sowie Mark Buckingham vor Vojtech Dedek und Patrick Lange durchsetzen.


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Überraschend stark präsentierten sich die Langdistanz-Stars Yvonne van Vlerken und Timo Bracht, die in ihren Rennen eine gewichtige Rolle spielen konnten. Timo Bracht wurde am Ende Sechster.

Das Format

Die Innen-Fläche des Olympiastadions war in Vorbereitung für einen Abstecher der DTM komplett asphaltiert, so dass die Veranstalter „nur“ einen Pool aufbauen und die Verläufe der Rad- und Laufstrecken absperren musste. So hatte man von der Haupttribüne aus den 25-Meter-Pool und die gesamte Strecke gut im Blick. Die Teilnehmer absolvierten mindestens drei Rennen. Jedes Rennen bestand aus 200 Meter schwimmen, 6 Runden á ein Kilometer radfahren und 2 Runden á ein Kilometer laufen.  Es gab mehrere Vorläufe, in denen sich die Teilnehmer für ein Halbfinale qualifizieren mussten. In den zwei Halbfinals qualifizierten sich schließlich jeweils die besten acht für das Finale.

Das Konzept

Der Speedman war mit einem ebenso anspruchsvollen wie attraktiven Konzept angetreten. Zum einen sollte das Münchner Olympia-Stadion, in dem früher der FC Bayern seine Heimspiele absolvierte, zumindestens teilweise gefüllt werden. Zum anderen sollte ein Triathlon geboten werden, der schnell und vollständig nachvollziehbar war. Zweiteres war auf jeden Fall gelungen.

Der Sportliche Wettstreit fand auf sehr hohem Niveau statt. Neben den genannten Langdistanz-Größen waren eine Reihe von Bundesliga- und sogar Weltcup-Starten im Starterfeld vertreten.

Das Olympiastadion blieb am Ende fast leer. Der Veranstalter, Claudius Pyrlik, antwortete auf die Frage, wie es weitergehen soll:“ wir machen auf jedem Fall weiter.“

Gründe für die geringe Aufmerksamkeit waren sicherlich nicht die sportliche Leistung oder die mangelnde Attraktivität des Formats, sondern vor allem die viel zu kurze Vorbereitungszeit des Veranstalters, die vermutlich daraus resultierende Terminverschiebung sowie das viel zu zurückhaltende Marketing für die Veranstaltung.

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