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Schwimmtraining: Jetzt wird’s schnell

30. März 2017 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz, freiEs ist an der Zeit im Pool die Fetzen fliegen zu lassen! Jetzt, wenn die Radumfänge noch hoch, die Zeit zum Schwimmen gering ist und die Rennen immer näher rücken, wird im Schwimmtraining Tempo groß geschrieben. Wir haben zwei knallharte und effektive Einheiten für euch.


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Umfänge reduzieren, Qualität erhöhen

Das Dauerschwimmen auf Dauer nichts bringt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Das Techniktraining essentiell ist, ebenfalls. Selten jedoch sieht man im Schwimmbecken Sportler hochintensive Intervalle absolvieren. Dabei ist das Sprinttraining auf kurzen Strecken äußerst effektiv!
Besonders in Sachen Zugfrequenz kommt man so aus dem üblichen Trott heraus – ein wichtiger Faktor, will man auch auf längeren Strecken schnell schwimmen.

Ausgeruht in den Pool

Foto: christine Waitz, freiGrundvoraussetzung der kurzen, aber hochintensiven Einheiten ist, dass man ausgeruht am Beckenrand steht. Nur so kann man die motorischen Voraussetzungen, die dieses Training benötigt, auch abrufen. Hochmotiviert sollte man das Tempotraining am besten nach einem Ruhetag oder als erste Einheit des Tages einplanen.
Die perfekte Technik ist in diesen Einheiten zweitrangig. Die Konzentration gilt einzig und allein dem Tempo – dem hohen Tempo.

Weniger ist mehr

„Junk Miles“ haben in diesen Einheiten nichts zu suchen. Auch, wenn die Schwimmeinheit nicht mit vielen Metern aufwarten kann, ist doch der Effekt groß! Neue, unbekannte Reize sollten nicht durch müde Meter im Nachgang der Sprints überdeckt werden.
Andersherum steht es um die Pausen zwischen den Intervallen. Je Intensiver die Belastung, desto größer die (Serien-)Pause. Denn die kurzen Sprints sollten stets mit voller Konzentration und Kraft angetreten werden.

In der Gruppe macht es mehr Spass

Wer sich alleine nur schwer zu solch intensiven Einheiten aufraffen kann, der packt am besten einen oder mehrere Trainingspartner ein. Ist im Becken ausreichend Platz, lassen sich die Sprints besonders gut nebeneinander, oder sogar in der Gruppe absolvieren. So kann man sich auch an die Start-Situation, die im Wettkampf herrscht, bestens gewöhnen.

Jetzt wird’s schnell

Plan 1
200 Meter – Einschwimmen
200 Meter – 4x50m Abschlagschwimmen

Hauptprogramm
4×25 Meter Sprint – Pause: 5 Sekunden
Serienpause: 100 Meter locker
Serienwiederholung: 3 bis 5 Mal

200 Meter – Ausschwimmen

Plan 2
200 Meter – Einschwimmen
400 Meter – 4×100 Meter Technik

Hauptprogramm
3×100 Meter – locker, zügig, schnell – Pause: 30 Sekunden
Serienpause: 100 Meter locker
Serienwiederholung: 3 Mal

4×25 Meter Sprint – Pause: 30 Sekunden

200 Meter – Ausschwimmen

Fotos: triathlon.de

 

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