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Schwimmtraining im Herbst: Abwechslung ins Training bringen

18. Oktober 2013 von Annette Gasper

Foto: Christine Waitz,   freiSchwimmen ist für viele Triathleten eine ungeliebte Disziplin. Jetzt im Herbst ist die ideale Zeit, sich einmal intensiv mit dem Element Wasser und der Technik des Schwimmens zu beschäftigen. Ganz ohne Stress, mit voller Konzentration und viel Ruhe gilt es an die Arbeit zu gehen. Das bedeutet auch, einmal nicht nur Kraul zu schwimmen. Abwechslung ist gefragt!


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1.000 Sachen, an die ihr beim Schwimmen denken müsst? Konzentriert euch lieber auf wenige Komponenten. Denn Schwimmen ist eigentlich ganz einfach! Eigentlich gibt es lediglich drei große Elemente, auf die sich die Schwimmtechnik reduziert: Die Wasserlage, die Atmung und der Vortrieb.

Lieber öfters kurz ins Wasser

Schwerelos im Wasser dahingleiten, das ist entspannend und macht Spaß. Doch wie oft muss man trainieren, um dorthin zu kommen?
Foto: Christine Waitz/freiJe öfter desto besser. Wer die Möglichkeit hat, auf dem Weg zur Arbeit täglich 20 Minuten in den Pool zu springen, hat die besten Vorraussetzungen. Nicht selten begegnet man morgens vor der Arbeit vielen Leuten, die „fast im Schlafanzug“ in das Bad kommen, und im Anzug das Bad wieder verlassen. Da hat man schon die erste Trainingseinheit bevor der Tag richtig begonnen hat. Wer es schafft drei Mal die Woche für mindestens 30 Minuten schwimmen zu gehen, wird schnell merken, wie er Fortschritte macht.

Qualität statt Quantität

Je nach aktuellem Können sollte  eine Schwimmeinheit zwischen 800 und 2000 Meter Umfang enthalten. Für gut trainierte auch gerne noch ein Kilometer mehr. Wichtig ist jedoch, dass die Qualität im Vordergrund steht und nicht der Umfang.

Foto: Annette Gasper, einmaligKraul, immer nur Kraul. Nein! Gerade jetzt im Winter sollte man ruhig alle Lagen trainieren, das bringt nicht nur Abwechslung ins Training, sondern schult auch die koordinativen Fähigkeiten. Gerade Rückenschwimmen ist eine gute Alternative. Warum? Zunächst können besonders Kraulanfänger beim Rückenschwimmen gut atmen. Das bringt Sicherheit und hilft, nach überstandener Kraulstrecke sich schwimmend zu erholen. Für routinierte Kraulschwimmer öffnet und dehnt es die Schultern und kräftigt die Rückenmuskulatur. Der Rückenbeinschlag kräftigt außerdem die rückseitige Oberschenkelmuskulatur. Das gibt nicht nur einen knackigen Hintern, sondern merzt auch unsauberen Beinschlag, wie zum Beispiel das „Radfahren“, aus.

Unser Trainings-Tipp 

200 bis 500 Meter locker beliebig einschwimmen

300 bis 600 Meter:  50 m Brust / 50 m Rücken / 50 m Kraul immer im Wechsel. Dabei geht die Zeit schnell vorbei)

200 m locker ausbaden

Der Hauptteil kann natürlich variiert werden: 1 Bahn Brust / 1 Bahn Rücken / 1 Bahn Kraul /2 Bahnen Brust / 2 Bahnen Rücken / 2 Bahnen Kraul …. auch so kommt man schnell auf Meter und es ist abwechslungsreich.

Zur Website swimpower.de.

triathlon.de Techniktraining mit Annette Gasper

Teil 1 der Serie: Schwimmtraining im Herbst – Abwechslung ins Training bringen
Zu Teil 2 der Serie: Schwimmtraining – Die Grundlagen des Kraulschwimmens
Zu Teil 3 der Serie: Techniktraining Schwimmen – Beim Kopf fängt alles an
Zu Teil 4 der Serie: Kraulbeinschlag – Auch für Triathleten eine Übung wert
Zu Teil 5 der Serie: Richtiges Atmen beim Kraulschwimmen
Zu Teil 6 der Serie: Körperrotation beim Kraulschwimmen – Der richtige Dreh
Zu Teil 7 der Serie: Der richtige Armzug
Zu Teil 8 der Serie: Der Gebrauch von Paddles und Pullbuoy

Fotos: triathlon.de, Annette Gasper

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