Schwimmen im Triathlon:
Der Schwimm-Knigge
Wer hat das noch nicht erlebt: In einem überfüllten Schwimmbecken zu trainieren und sich mit den anderen Schwimmern zu behaken? Damit das Schwimmtraining nicht in Stresssituationen vergleichbar einem Triathlon-Schwimmstart ausartet, gibt es ein paar einfache Regeln, um das Miteinander im Schwimmbecken produktiv und fair zu gestalten.

Vor dem Schwimmen
1. Wahl der geeigneten Schwimmbahn
Beobachtet das Leistungslevel der Schwimmer und sucht euch ein Flecken, das am ehesten euerem Niveau entspricht. Achtet auch darauf, dass euer Trainingsplan nicht vollkommen konträr zum Schwimmverhalten der übrigen Schwimmer auf euerer Zielbahn ist z.B. verträgt sich Kraul-Sprints nicht mit Rückenschwimmen. Im Zweifelsfall habt den Mut und erkundigt euch bei einem pausierenden Schwimmer über dessen Trainingsvorhaben – vielleicht findet ja man gemeinsame Trainings-Einheiten.
2. Was tun, wenn keine abgrenzenden Schwimm-Bahnen vorhanden sind und das Bad voll ist?
Fragt einen Schwimmer, ob er bereit ist, auf seiner Linie mit euch einen Rundlauf zu machen (recht hin und links zurück schwimmen). Streicht aus Sicherheitsgründen Rücken- und Delphin-Einheiten. Auch Tempo-Einheiten mit Paddles sind gefährlich für Verletzungen. Stattdessen bietet sich an, mehr Beine und Brust-Einheiten ins Programm zu nehmen. Entspannt euch, das Bad wird nicht immer so voll sein. Fragt den Bademeister bzw. Schwimmtrainer nach ruhigeren Zeiten (Tipp: Früh morgens oder kurz vor Badeschluß)
3. Immer duschen
Aus hygienischen Gründen vor dem Schwimmen immer Duschen – dann kriegt man auch beim Hineinspringen nicht so einen Kälteshock.










