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Sandra Wallenhorst: Brutal Radfahren und nach Hause joggen

9. Juni 2009 von Christian Friedrich

Auf dem Rad warst Du nicht zu schlagen. Mariska Kramer-Postma gab auf Grund von zu kalten Bedigungen auf dem Rad auf. Wie hast Du Dich gegen die kühlen Temperaturen geschützt?

Ich hatte unter meinem Rennanzug ein langärmeliges Skins – Kompressionsshirt. Das war auf dem Rad nach zehn Minuten trocken und ich warm angezogen. Perfekte Wahl.

Wie kamst Du auf die Idee?

Hab ich mir so überlegt. Der Constantin Bachor, Olaf Sabatschus und ich haben beim Frühstück am Tag vorher heftigst nachgedacht, wie wir der Kälte trotzen können. Einer machte dann den Vorschlag, das Skins Shirt, was ich zum Frühstück anhatte, doch einfach drunter zu ziehen. Klang super, war super.

Glaubst Du eigentlich das die Kompression was bringt…also bei so einem Oberteil? Oder ist es einfach angenehm zu tragen?

Beides. Bringt was und trägt sich angenehm. Die Blutzirkulation wird positiv beeinflusst und man hat nicht das Gefühl, irgendwas klebt auf der Haut. Man merkt gar nicht, dass man was anhat.

>Test: Skins Kompressionsbekleidung
>Test: Skins Long Sleeve Top
>Skins ICE: Extra Kühlung

Der abschließende Lauf war dann nicht mehr Vollgas, oder? Geht dann schnellere Regeneration, der besseren Endzeit vor?

Nein. Das hab ich ja vor zwei Wochen gezeigt, dass ich das besser kann. Der ITT Ferropolis war für mich ein wunderbarer Trainingswettkampf, in dem es darum ging, gut zu schwimmen, brutal Rad zu fahren und dann soviel Vorsprung zu haben, dass ich nach hause joggen kann. Wir mussten die Radposition kontrollieren, nachdem wir in den vergangenen zwei Wochen einige Änderungen vorgenommen haben. Da wollte ich wissen, ob alles passt. Außerdem habe ich in dieser Woche ein sehr hartes und hohes Laufpensum, da musste ich die Beine etwas schonen. Endzeiten sind dann nicht so interessant – nicht hier :-)sandra-wallenhorst-in-ferropolis

Wie würdest Du abschließend noch den Event, der zum ersten Mal ausgetragen wurde, in den einzelnen Strecken (Half Distanz) kurz beschreiben, wo liegt der Reiz?

In der Atmosphäre. Das Event spielt sich zwischen diesen riiiiesigen Maschinen (Bagger und sowas) ab, die die Arena umsäumen. Sowas hast du noch nicht gesehen! Und dann der Kontrast zu der Landschaft! Seen über Seen, natur pur, Wälder, Wiesen. Es war sehr schön.

Zum Kurs:
Schwimmen: kaltes Trinkwasser
Rad: sehr schneller Kurs auf perfekten Straßen
Lauf: am See entlang auf asphaltierten und Wanderwegen

Insgesamt etwas windanfällig (surfen im Wind: gut)

Dann gute Erholung und ja der Ironman Frankfurt wird wohl ein spannendes Rennen. Wir freuen uns schon.

Ich mich auch.
liebe grüße,
sandra

Infos und Bild 1: Sandra Wallenhorst

Bild 1: ITT Ferropolis

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