Regeneration:
Besser werden durch Pause
Pausen einplanen: Mikro, Meso, Makro
Das Training wird also in Zyklen eingeteilt. Eine Zyklisierung kann zum Beispiel so aussehen:
Nach 2 bis 3 Belastungstagen folgt ein Erholungstag (Mikrozyklus), nach 2 bis 3 Belastungswochen folgt eine Ruhewoche (Mesozyklus) und nach mehreren Mesozyklen folgt eine Erholungsphase, die zusammen einen Makrozyklus bilden. Am Ende einer Saison ist eine lange Pause von 3 bis 6 Wochen sinnvoll, damit sich Körper und Geist komplett von den Strapazen der Saison erholen können.
Wie kann die Regeneration aussehen
Im Rahmen einer Leistungsdiagnostik wird unter anderem der ReKom-Bereich (ReKom = Regeneration und Kompensation) festgelegt. In diesem Pulsbereich sollte sich das Training während der Regenerationsphasen abspielen. Das heißt Lauf-, Schwimm- oder Radtraining sollten sich im Bereich von bis zu 55 Prozent der Herzfrequenz an der individuellen anaeroben Schwelle (IANS) bewegen.
Eine gute Ergänzung sind Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen für die Rumpfmuskulatur. Darüber hinaus kann man die Regeneration durch Massagen, einen Saunabesuch oder ein heißes Bad unterstützen.
Zusammenfassung
- Ohne Regeneration gibt es keine Leistungssteigerung.
- Regeneration muss als fester Bestandteil in unser Training eingebaut werden.
- Trainingsreiz und Regeneration müssen zusammen passen.
- Das Training wird in Zyklen eingeteilt, die sogenannten Mikro-, Meso- und Makrozyklen.
- Training während der Regenerationsphase sollte sich im ReKom-Bereich bewegen.
- Regeneration kann durch Stabis, Massagen und Sauna unterstützt werden.
- Nach einer langen Saison, ist es sinnvoll Körper und Geist eine drei bis sechswöchige Auszeit zu gönnen.
- Nach der langen Auszeit, sollte man die Grundlagen für die neue Saison legen.
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Trainingspläne für Triathleten, Duathleten, Läufer und Radfahrer









