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Regeneration: Besser werden durch Pause

11. September 2017 von Ralph Schick

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Wann und wie viel Regeneration braucht der Triathlet

lukas bartl,freiGrundsätzlich müssen wir nach jedem Training regenerieren. Je nach dem, wie lange und intensiv das Training, und wie stark die Vorbelastung des Sportlers war, muss die Regenerationszeit kürzer oder länger gewählt werden.

Darüber hinaus, gibt es einige Sportler, die sehr schnell regenerieren können und andere, die relativ lange für die Erholung benötigen. Die Regenerationszeit hängt auch mit dem Alter zusammen: Je älter ein Sportler ist, desto länger fällt die Pause aus, bis der Körper sich wieder erholt hat. Es macht also keinen Sinn, hier eine pauschale Aussage zu treffen. Diesen wichtigen Punkt solltet ihr konsequent austesten.

Ein wichtiger Indikator für die Erholung kann der Ruhepuls am Morgen sein. Dazu muss dieser möglichst regelmäßig und möglichst immer zum gleichen Zeitpunkt gemessen werden. Größere Abweichungen nach oben können dann Indikatoren sein für zuwenig Regeneration oder auch einen Virus.

Trainingszustand entscheidender Faktor

Weiterhin wird die Regenerationszeit auch vom Trainingszustand des Sportlers beeinflusst. Das bedeutet: Je nachdem, wie gut die eigene Fitness ist, kann die gleiche Belastung besser, oder schlechter verkraftet werden.

Besonders knifflig wird das Thema Regeneration und Anpassung aber, wenn man sich anschaut, wie schnell sich unterschiedlich Systeme im Körper von einer Belastung erholen. Die Anpassungszeit der Energiebereitstellungsysteme bewegt sich innerhalb von wenigen Sekunden bis zu mehreren Stunden. Die Anpassungszeiten von Bändern, Sehnen und Gelenken bewegen sich innerhalb von Wochen und zum Teil Monaten.

Für unser Training bedeutet das, dass wir immer wieder Zeiten einplanen müssen, in denen die Erholung und Anpassung stattfinden kann. Tun wir das nicht, kann es zu Übertraining, Verletzungen und Krankheiten kommen.

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Foto: Lukas Bartl


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