Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training > Radfahren2 > Radtraining: Die acht größten Fehler, und wie ihr sie vermeiden könnt
Training Triathlon.de

Radtraining: Die acht größten Fehler, und wie ihr sie vermeiden könnt

22. April 2015 von Christine Waitz

Jörg Schüler, freiDie zweite Disziplin scheint so simpel. Rauf auf’s Rad und los geht’s! Denn Radfahren kann schließlich jedes Kind. Aus triathletischer Sicht jedoch, liegt besonders im Radtraining häufig das größte Potential für Verbesserungen verborgen. Wir sagen euch, welche Fehler man machen kann, und geben euch Tipps für euere Bestzeit!


Triathlon Anzeigen

Fehler Nummer 1: Fahren ohne Helm

Foto: Christine Waitz, freiGlücklicherweise sieht man heute kaum noch Sportler ohne Helm herumfahren. Gute Belüftung, besserer Komfort und geringes Gewicht modernen Materials sei Dank. Im Ernstfall kann der Helm Leben retten – und der tritt laut bayerischer Polizei dort jährlich rund 10.000 Mal ein. Eine Zahl, die Argument genug sein sollte.

Der triathlon.de Tipp: Nach einem Sturz sollte der Helm unbedingt ausgetauscht werden. Aus eben diesem Grund sollte man auch die Finger vom Kauf gebrauchter Helme lassen. Übrigens unterliegt auch das Material von Radhelmen einer gewissen Ermüdung. So sollte der Kopfschutz, der viel getragen wird, nach rund fünf Jahren erneuert werden.

Helme gibt’s auch im triathlon.de Shop.

Fehler Nummer 2: Das falsche Rad

Was nicht passt, wird passend gemacht! Leider klappt das, wenn es um Fahrräder geht, nur eingeschränkt! Deshalb gilt es sich noch vor dem Kauf genau zu überlegen: Wie nutze ich mein Rad überwiegend? Wird es ein Rennrad, das ich flexibel für Berg, Ebene, Radrennen und Triathlons nutzen kann, das jedoch auf längeren Triathlon-Distanzen aerodynamische Nachteile mit sich bringt? Wird es ein Triathlonbolide, der für Zeitfahren ideal ist, am Berg jedoch beispielsweise unbequem wird?
Nach diesen prinzipiellen Fragen geht es an die Details, die jedoch nicht weniger wichtig sind: Ein entscheidender Punkt ist die Wahl der richtigen Radgröße. Nur ein passendes Rad kann gut auf euch eingestellt werden. Auch die Auswahl der passenden Anbauteile trägt dazu bei, dass am Ende alles passt, Komfort und Leistung stimmen.

Der triathlon.de Tipp: Ein Fachhändler kann euch nicht nur bei allen Fragen kompetent beraten. Dort könnt ihr häufig Räder auch testfahren und ein Gefühl dafür bekommen, auf welchen Modellen ihr euch wohl fühlt.

Neue Räder gibt’s auch im triathlon.de Shop.

Jörg Schüler, frei

Fehler Nummer 3: Die falsche Sitzposition

Der tollste Renn-Bolide nutzt nichts, wenn sein Fahrer nicht gut darauf sitzt. Schließlich ist die Position des Athleten auf dem Rad aerodynamisch gesehen der wichtigste Faktor.
Auf der anderen Seite gilt auch: Vor allem auf langen Distanzen nutzt die schnellest Aeroposition nichts, wenn sie dauerhaft nicht bequem und effektiv ist. Unruhiges Fahrverhalten, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Taubheitsgefühle in Händen und Füßen sind nur wenige Nebenwirkungen einer falschen Position. Schlechte Aerodynamik, Leistungseinbußen und Probleme auf der Laufstrecke oft die Folgen.

Der triathlon.de Tipp: Mit einer professionellen Radvermessung wird euer Bolide nicht nur perfekt auf euch abgestimmt. Erfahrene Vermesser können euch auch helfen, den Spagat zwischen Aerodynamik und Komfort zu meistern.
Übrigens sollte man die Radposition gelegentlich überprüfen lassen. Vor allem dann, wenn sich Körperbau und Trainingszustand verändert haben, oder neue Komponenten an das Rad sollen.

Unsere Spezialisten in den triathlon.de Shops setzen euch richtig auf’s Rad.

Fehler Nummer 4: Schlecht gewartetes Material

Jörg Schüler, freiRaus aus dem Keller und rauf auf’s Rad! Der Wind rauscht um die Ohren und mit einem dezenten „Plong“ gesellen sich Teile des Rades dazu.
Gut, meist ist es nur ein Plattfuß, der einen ausbremst. So oder so stellt schlecht gewartetes Material jedoch immer ein Sicherheitsrisiko dar, das man einfach minimieren kann.

Der triathlon.de Tipp: Wer nicht einmal im Jahr selbst eine grundlegende Wartung aller Verschleißteile durchführen möchte, der sollte sein Rad zum Fachhändler geben. Am besten macht man dazu frühzeitig vor der Saison einen Termin aus. So kann man sich bei den ersten Sonnenstrahlen sofort, sicher in den Sattel schwingen.
Die regelmäßige optische und funktionelle Überprüfung aller sicherheitsrelevanten Teile sollte übrigens zum Radtraining gehören.

Optimierungspotential für euer Radtraining findet ihr auf der folgenden Seite.

Fotos: Jörg Schüler, triathlon.de


Seite: 1 2
Triathlon.de Anzeigen

Triathlon beliebt

 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden