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Finishen ist oberstes Gebot

Quali-Aspirant: Ralf Preissl –
Finishen ist oberstes Gebot

28. Juni 2009 von Christian Friedrich

ralf-preisslLetztes Jahr musste Ralf nach der ersten Radrunde aufgeben, dieses Jahr werden die Karten neu gemischt und trotz einer Menge unfreiwilligen Pausen sieht es gut aus für ihn. Ins Ziel kommen ist natürlich schön, eine Platzierung mit Hawaii-Quali wäre schöner.


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Kannst Du Du unseren Lesern, die Dich noch nicht so gut kennen eine kurzen Überblick über Deine Person geben?

Ralf Preissl, Dipl. Ing. aus Regensburg, 33 Jahre, 2 Kinder, ledig

Wo kommst Du her, welcher Verein, warum Triathlon und was war vor dem Triathlon?

Ich bin gebürtiger Niederbayer (Dingolfing) und nach dem Studion nach Regensburg gezogen. Leichtathletik seit 1988 (Mittel- und Langstreckenlauf). Mit dem Triathlon fing ich an, als ich nach langwieriger Krankheit (Pfeiffersches Drüsenfieber) wieder ganz langsam mit dem Sport anfangen wollte und die Grundbelastung beim Laufen zu hoch war. Deshalb fuhr ich mit dem Rad rum. Und irgendwann, als es mir dann wieder besser ging dachte ich das Laufen muss doch mit dem Radfahren kombinierbar sein und meldete mich beim Ironman in Roth an. Zwei Tage vor dem Start lieh ich mir einen Neo aus und startete ins Ungewisse. Klar musste ich dabei viel Lehrgeld zahlen, doch der Triathlonvirus hat mich bis heute befallen. So starte ich seither für den Tristar Regensburg bei Triathlon/Duathlon Wettkämpfen. Ausserdem bleibe ich nach wie vor meinen Lauf-Wurzeln treu: So trete ich bei verschiedensten Laufveranstalltungen für den LLC Marathon Regensburg in Erscheinung.

Du kommst vom Laufen und hast bereits etliche Jahre in den Beinen. Wie klappte es mit dem Training fürs Rad und das Schwimmen für Dich?

Leistungsorientiertes Lauftraining betreibe ich seit 1988, Triathlon – also auch Rad- und Schwimmtraining – erst seit 2002. Es war in der Tat gar nicht so leicht diese drei Sportarten unter einen Hut zu bekommen. Gott sei dank stellte sich heraus das ich für das Radfahren viel mehr Talent mitbringe wie fürs Schwimmen. So kann ich das zeitintensive Radtraining auf ein Minimum zu beschränken. Beim Laufen helfen mir die jahrelang erarbeiteten Laufkilometer in den Beinen. Nur Schwimmtrechnisch hinke ich noch immer hinterher, obwohl ich hier relativ viel investiere. Hier fehlt halt das nötige Talent, was aber den Spass am Triathlon nicht schmälert.


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