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Quali-Aspirant: Martin Leclaire – Wer schielt nicht auf die Quali

19. Juni 2009 von Ralph Schick

martin-leclaire-4Ernährst du dich speziell? Machst du neben deinem normalen Training noch andere Vorbereitungen?

Im Prinzip ernähre ich mich wie immer. Mein Alltag lässt da nichts anderes zu. Ich bin aber froh, dass ich die Möglichkeit habe, in einer doch recht guten Kantine mittags zu essen. Nur auf eins bin ich gestoßen. Auf den Recovery-Drink von Sponser (Bananengeschmack). Den Recovery versuch ich immer direkt nach meinem Training in irgendeiner Form zu mir zu nehmen. Entweder mische ich zwei Löffel von dem Recovery unter meinen selbstgemachten Erdbeerquark oder mische drei bis vier Bananen, 500ml Buttermilch, 100ml Wasser und zwei Löffel Recovery in einem Mixer. Beides schmeckt saulecker. Sonst trinke ich bei einer harten Trainingseinheit Competition von Sponser und beim Wettkampf sowieso. Beim Wettkampf werde ich mich noch mit Sponser-Gels bewaffnen. Bis dato habe ich mich nur auf Wasser verlassen. Aber ein paar „Sponserdrogen“ können nicht schaden. Vielleicht war ich deswegen beim IM70.3 so zufrieden mit meiner Leistung. Sicher auch, aber auch aufgrund meiner Vorbereitung.

Was ich sonst noch neben meinem normalen Training mache? Gute Frage. Mein Training+Job lässt leider nicht mehr nebenbei zu. Muss auch mal Bekannten/Freunden zu anderen Aktivitäten absagen, weil das Training zum Ironman schon sehr aufwendig ist. Ich habe mir vor acht Wochen zehn Tage Klettern gegönnt. Aber ab jetzt nur noch Ironman ;). Ich bin noch Instruktor für diverse Groupfitnessstunden und mache somit 2- bis 3-mal in der Woche Body Pump bzw. Senso Cross, Spinning, Stabi. Ich würde gerne noch Yoga oder dergleichen zusätzlich machen, da ich denke, dass dies mich noch weiter bringen würde. Aber dazu reicht die Zeit und Muße nicht.

Jetzt, da Du Blut geleckt hast. Machst Du nach dem Ironman Klagenfurt weiter oder legst du eine Triathlon-Pause ein?

Blut habe ich sicher geleckt. Aber so ganz sicher bin ich mir da noch nicht, was ich danach will, ob ich gleich nahtlos weiter mache. Ich denke, dass liegt auch ein bisserl daran, wie der Ironman läuft. Es kann gut sein, dass nach dem Ironman die Spannung so stark nach lässt, dass ich erst mal wieder was anderes machen will und muss. Auch um den Kopf frei zu bekommen. Ich werde sicher beim Triathlon bleiben. Ich brauche immer die Abwechselung. Ich kann nicht das ganze Jahr „nur“ Triathlon machen oder klettern oder kiten oder radeln oder „nur“ irgendwelche Bergsportarten. Alles hat was und will das auch nicht missen. Sicher, wenn ich die Hawaii-Quali in der Tasche habe, ist da eine ganz neue Motivation. Auch dann kann ich mir vorstellen, erstmal 3 bis 4 Wochen bisserl MTBen, Klettern, paar Hochtouren zu gehen oder was auch immer. Dann mit „freiem“ Kopf wieder angreifen und mit Ralph einen Schlachtplan erstellen. Auf jeden Fall weiß ich, wenn es mit der Quali klappt, dass ich meinen Herbsturlaub dieses Jahr nicht in Brasilien zum Kiten verbringe, sondern auf Hawaii verbringen werde und nach dem Ironman dort Kiten werde. Wir werden es sehen….

Vervollständige bitte den Satz: Triathlon bedeutet für mich…

…sportliche Herausforderung.

Vielen Dank für Deine Zeit und noch einen schönen Abend.

Danke auch.


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