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Produkttest 2XU Compression Equipment: (Lang)Lauf geeignet

12. Januar 2015 von Markus Ritter

2XU,   einmaligSeit Jahren ein Dauerbrenner in Sachen Sportbekleidung: Kompression. Besonders im Sommer, wenn Rennleistung und Regeneration im Vordergrund stehen, werben Hersteller mit ihren hautengen Produkten um die Gunst der Triathleten. Schließlich soll das Material im Rennen Muskelleistung aufrecht erhalten und in der Pause Regeneration beschleunigen. Ob Kompressionsbekleidung auch im Winter(training) Vorteile mit sich bringt, das haben wir getestet.


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Kompression ist kein neues Thema. Ursprünglich kommt es allerdings aus dem Bereich der Medizin. Denn dort werden Kompressionsstrümpfe vor allem bei Thrombosegefahr und Venenschwäche eingesetzt um den venösen Rückfluss zu unterstützen und Flüssigkeitsstau in den Beinen zu mindern.
Findige Sportler wollten sich diesen Effekt zu Nutzen machen und begannen die Materialien abzuwandeln. Der Vorteil der mittlerweile auch für Athleten ausgereiften Technologie liegt im erhöhten Bluttransport über das venöse System. Das heißt, der eng anliegende Stoff, der Druck auf die Gliedmaßen ausübt, sorgt dafür, dass Blut schneller Richtung Herz zurück transportiert wird. Damit einher geht eine bessere Sauerstoffversorgung der Muskulatur, was wiederum eine geringere Ermüdung, verbesserte Kraft und schnellere Erholung ermöglicht. Auch die ursprüngliche Intention des verringerten Flüssigkeitsstaus in den Beinen ist erhalten geblieben. So zumindest das Versprechen der Hersteller.

2XU, einmalig

Druck, aber bitte nur wo notwendig

Möglich wird all dies durch spezielle Fäden, die einen elastischen Kern, sowie eine spezielle Webweise besitzen. Häufig werden die Bekleidungsstücke aus verschiedenen Garnen hergestellt, die mit Elastan kombiniert werden. Die spezielle Kombination bietet dann sowohl den nötigen Druck und Halt, als auch einen optimalen Grad an Elastizität. Natürlich können die modernen Textilien mehr als nur Druck ausüben. Mittlerweile sind die Kleidungsstücke in vielen Größen und Körperformen erhältlich, um für jeden das passende Stück bereit zu stellen. Zusätzlich ist ein Textil aus vielen verschiedenen Teilbereichen, mit unterschiedlichen Kompressionsgraden zusammengesetzt und auf die Anatomie abgestimmt.

Doch nicht nur in der „heißen Phase“ im Sommer hat sich die Kleidung bewährt. Auch im Winter punktet Kompression. Das konnten wir bei unserem Test des 2XU Compression Equipment feststellen.

Weich und warm

2XU, einmaligDie 2XU Tight wurde speziell für den Einsatz während der kälteren Monate in Herbst, Winter und Frühling entwickelt. Die Intention: Viele Sportler haben den Sommer über die Vorteile von Kompressionsbekleidung kennengelernt. Nun möchten sie diese Vorteile nicht missen, wenn es draußen kälter wird.

Die Thermal Compression Tight bietet den vollen Kompressions-Vorteil. Durch die aufgeraute Faser ergibt sich zudem ein weicheres und wärmeres Gefühl auf der Haut. Entwickelt wurde sie für eine bessere Temperaturregulation des Körpers bei niedrigen Gradzahlen. Die Tight eignet sich für Läufer und Skilangläufer bei moderaten Temperaturen aber auch als Unterwäsche bei Wintersportarten, wenn es richtig kalt ist.

„Dünn“ und „Warm“ – kein Widerspruch

Passend dazu gibt es das G:2 Perform Jacket von 2XU, das beste Beispiel dafür das „Dünn“ und „Warm“ sich nicht widersprechen müssen. Unsere Tester waren mit dem Equipment sowohl zum Laufen wie auch zum Skilanglaufen unterwegs, teilweise bei -10 Grad.

Auch bei kühlen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt funktioniert der Feuchtigkeitstransport tadellos, so die Tester. Wie auch die Sommerkompressionsware ist die Kleidung auf der Haut kaum spürbar und vermittelte unseren Testern ein angenehmes Tragegefühl, ohne einzuengen. Trotz einiger unfreiwilliger Kontakte mit dem Boden beim Langlauftest hielt das Material an den Nähten bei Tight und Jacke, der Reisverschluß der Oberbekleidung funktionierte bis Testende einwandfrei.

2XU, einmalig

Fazit

Mit dem richtigen Baselayer ist man bestens vor Kälte geschützt, bei maximaler Bewegungsfreiheit. Warum das Herrenmodell des G:2 Perform Jacket keine Taschen (im Gegensatz zum Damenmodell) und umgekehrt das Damenmodell keine Smartphone Tasche im Brustbereich hat, bleibt uns jedoch ein Geheimnis. Dennoch: In Aktion macht die Tight, genau wie die Jacke, sowohl beim Lauf, wie auch beim Skilanglauf, den allerbesten Eindruck.

Zur Website des Herstellers. 

Fotos: 2XU

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