Du bist hier: Training & Wettkampf » Ironman Zürich Spezial » Pro Ironman: Joseph Spindler – Alle guten Dinge sind drei

Pro Ironman: Joseph Spindler – Alle guten Dinge sind drei

26. Juni 2009 von Ralph Schick

joseph-spindler-3Joseph Spindler heisst er und beim Ironman Zürich startet er. Mittlerweile betreibt er Triathlon als Vollzeitprofi und ist einer der die oberen Podestplätzen anvisiert. Uns hat er ein bisschen über sich erzählt.


Triathlon Anzeigen

Kannst Du unseren Lesern eine kurze Beschreibung von Dir geben. Nicht jedem ist der Name Joseph Spindler ein Begriff.

Das wird sich hoffentlich nach dem Ironman Zürich ändern :-). Ich lebe in Gaißach, einem kleinen Dorf 50 Kilometer südlich von München, mitten in den Bayerischen Bergen. Mit Triathlon (und Schwimmen) habe ich relativ spät angefangen, erst mit 25 Jahren, nachdem ich den Marathon in Berlin ohne viel Training auf Anhieb unter drei Stunden gelaufen bin und gemerkt habe, dass mir lange Sachen liegen.

Meine erste Top 10 Platzierung bei einem Ironman war dann 2006 in Florida. Seitdem war ich “Teilzeit-Profi”, finishte bei jedem Ironman-Start in den Top 10 und konnte den Ostseeman zwei Mal gewinnen.

Anfang diesen Jahres habe ich einen Vertrag beim TeamTBB bekommen und trainiere seitdem unter Brett Sutton als “Vollprofi”. Das Team ist ein enormer Motivationsfaktor; das Training ist extrem; aber ich erhoffe mir davon den großen Durchbruch. Brett trainiert seit 17 Jahren die Top-Leute im Triathlon. Er ist zudem ein sehr erfolgreicher Schwimmtrainer. Mit seiner Hilfe werde ich auch bald im Wasser konkurrenzfähig zu sein.

Du bist ja schon ein alter Bekannter in Zürich. Warum dieses Jahr ein drittes Mal Zürich und welches Ziel oder Plazierung kommt in die engere Auswahl?

Ich mag die Strecke, die Stadt und die Schweizer und ich hatte bisher noch nicht das perfekte Rennen dort. 2007 bin ich auf der Radstrecke gestürzt, 2008 habe ich mich verschwommen und das Tapering hat nicht perfekt gepasst. Dieses Jahr will ich alles richtig machen und hoffe auf einen Platz unter den ersten drei. Trotzdem will ich mich nicht auf eine bestimmte Zeit oder Platzierung festlegen. In einem Ironman-Rennen kann so viel Unvorhersehbares passieren. Das einzige, was ich kontrollieren kann, ist die eigene Leistung, das eigene Rennen. Entscheidend ist, das Bestmögliche an dem Tag aus mir herauszuholen, was auch immer für eine Platzierung dann am Ende dabei heraus kommt.


Seite: 1 2 3
Triathlon.de Anzeigen

Triathlon beliebt

 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden