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Norseman: Buckenlei aus Roth und der Norweger Remman gewinnen härtesten Triathlon der Welt

9. August 2009 von Christian Friedrich

Beim schwersten Triathlon-Wettkampf der Welt über die Ironman-Distanz siegte mit Susanne Buckenlei aus dem fränkischen Roth zum ersten Mal eine Sportlerin aus Deutschland. Der Wormser Daniel Blankenfuland kam 23 Minuten hinter dem Sieger Tom Remman (Norwegen) als Dritter ins Ziel.


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Nur sechs Minuten fehlten Susanne Buckenlei nach 13:21:48 Stunden zum fünf Jahre alten Streckenrekord der Norwegerin Trude Anderson. Doch während die junge Frau aus Stavanger bei ihrem Sieg im Jahr 2004 ideale Wetterbedingungen vorgefunden hatte, kämpften die 229 Starter der 7. Auflage des Norseman Xtreme Triathlon am Samstag gegen teilweise heftigen Gegenwind. ”Es war vom ersten bis zum letzten Meter unglaublich anstrengend, aber es war trotzdem das schönste Triathlonerlebnis meiner bisherigen Karriere”, strahlte die 33-jährige Deutsche nach 3,8 Kilometern Schwimmen im Eidfjord, 180 bergigen Radkilometern und einem Marathonlauf auf den Gipfel des Gaustatoppens, eines der höchsten Berge Norwegens.

Schon nach dem Schwimmen hatte Buckenlei als Vierte nur wenige Minuten Rückstand auf die Spitze, nach 15 Kilometern Radfahren lag sie bereits die Führung. Diese baute die Frau aus der Triathlonhochburg Roth im Verlauf der mit mehr als 3.000 Höhenmetern extrem anspruchsvollen Radstrecke immer weiter aus und ging mit mehr als 18 Minuten vor ihrer nächsten Verfolgerin Hilde Larsen aus Norwegen auf die Marathonstrecke. Doch vor allem in dem mit weiteren 1.500 Metern Steigung gespickten Finale konnte keine der Konkurrentinnen der Deutschen das Wasser reichen, fast 47 Minuten musste Buckenlei im Ziel auf dem Gipfel des 1.883 Meter hohen Gaustatoppen auf die Zweitplatzierte warten.

Kurz zuvor hatte der Wormser Daniel Blankenfuland als Dritter für das beste Abschneiden eines Deutschen beim Norseman Xtreme Triathlon gesorgt. Bis auf zwei Minuten war der 30-Jährige an den vom ersten Schwimmmeter an führenden Tom Remman herangekommen. Doch der Vorjahreszweite aus dem südnorwegischen Geilo war auch auf der Rad- und Laufstrecke eine Klasse für sich und siegte nach 11:19:48 Stunden vor seinem Landsmann Henrik Oftedal und Daniel Blankenfuland. ”Der Norseman ist eine fanatastische Reise durch wunderschöne norwegische Landschaft. Ich hatte einen guten Tag, natürlich habe ich zwischendurch auch mal vom Sieg geträumt. Doch ich wusste, dass es ein extrem schweres Rennen ist, für das man auch viel Erfahrung benötigt. Tom war heute einfach der Beste”, sagte Blankenfuland im Ziel.

Mit 229 Teilnehmern aus 23 Nationen war die 7. Auflage des Norseman Xtreme Triathlon die bestbesetzte seit Bestehen des Rennens. Nur sechs Minuten hatte es nach der Öffnung der Anmeldung im vergangenen Oktober gedauert, bis sämtliche Startplätze vergeben waren. Das Rennen führt durch einige der spektakulärsten Landschaften Südnorwegens, die Auszeichnung für all jene, die es bis auf den Gipfel des Gaustatoppen schaffen, ist ein schwarzes Finisher-T-Shirt.

Info: Norseman

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