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Mein Training in der VP1: Mental aufladen

30. August 2018 von Andrej Heilig

Immer noch aktuell: Andrej Heilig hat schon vor 8 Jahren hier auf triathlon.de beschrieben, wie die erste Trainingsphase, die Vorbereitungsperiode 1 oder auch kurz VP1 genannt, aussehen sollte. Die VP1 ist nämlich der erste Schritt zum richtigen Trainingsaufbau für die nächste Saison.


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Als Triathlet befindet man sich leider viel zu oft in einer ziemlich verzwickten Lage: einerseits muss der Trainingsumfang stimmen, andererseits soll auch die Qualität nicht zu kurz kommen. Und das in drei Sportarten! Diese Problematik bringt mich insbesondere in der Phase der spezifischen Wettkampfvorbereitung öfters zum verzweifeln.

Deshalb genieße ich die Vorbereitungsperiode I, kurz VP I, in vollen Zügen. Tempo ist mir dann für zwei Monate ganz egal. Was für mich zählt ist vor allem die über die Saison zum Teil verlorengegangene einfache Freude an der Bewegung wiederzugewinnen.

Das schließt in Teilbereichen große Umfänge nicht aus, sondern befördert diese sogar. Um den Stress im Vergleich zur Wettkampfsaison dabei dennoch so gering wie möglich zu halten und die mentalen Akkus weiter aufzuladen, lege ich in der VP I den Schwerpunkt für ein bis zwei Wochen auf nur eine Sportart. Das entspannt die Organisation und ermöglicht es mir die eigenen Fähigkeiten in allen drei Disziplinen auf sanfte Art und Weise zu entwickeln.

Und das sind meine liebsten Trainingsinhalte in der VP I

Schwimmen: Von 10 über 15, 20, 25 x 100 Meter Kraul langsam steigern auf das ohne Psychopharmaka noch erträgliche Maß. Entscheidend dabei sind die Abgangszeiten so zu wählen, dass ich mich beim Schwimmen der 100 Meter auf keinen Fall in irgendeiner Form gestresst fühle. Konkretes Beispiel in meinem Fall: Ich schwimme die 100 Meter ganz entspannt, allein auf den Bewegungsablauf und das Wassergefühl konzentriert, in 1:40 min und gehe alle 2:00 min ab. Der schöne Nebeneffekt dabei: Ich kann das Zählen eigentlich vergessen, denn es reicht die Anfangs-Uhrzeit zu kennen um die Anzahl der 100 m Abschnitte zu bestimmen. Die vier 25 m oder zwei 50 m Bahnen schwimmen sich quasi von allein und in der Pause dazwischen kann ich etwas trinken oder naschen. Zur Abwechslung nehme ich Paddles, Pullbuoy oder Flossen dazu. Mein Ziel in dieser VP I: 100 x 100, begleitet von einem halben Dutzend meiner Lieblingssüßigkeiten.

Wenn ihr Unterstützung bei der Schwimmtechnik braucht, dann ist eines der triathlon.de Schwimmseminare eine sehr gute Wahl. Wenn es Geld und Zeit zulassen, dann ist ein Schwimmcamp das Optimum, denn hier ist endlich mal ausreichend Zeit, um die Ecken und Kanten aus der Schwimmtechnik herauszufeilen.

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Seit 1999 ist Andrej Nichtraucher und gleichzeitig einer neuen Sucht verfallen: Triathlon. Seit den Anfängen hat sich viel getan im Leben des erfolgreichen AK30 Triathleten. Aber das erzählt er Euch lieber selber. Hier die Webseite von Andrej Heilig.
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