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Langsam fahren geht nicht
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Mein Rad: Argon18 E-114 –
Langsam fahren geht nicht

5. August 2008 von Ralph Schick

Nach mehreren Monaten der Warterei war mein Argon18 E-114 endlich da und einsatzbereit. Der Aufbau war aufgrund der speziellen Konstruktion der Gabel, Vorbau, Lenker-Einheit etwas langwieriger als bei einem „normalen“ Rad. Kurz gesagt, das E-114 ist ein Knaller. Langsam fahren geht eigentlich nicht.


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Der Rahmen
Das E-114 (Größe S) ähnelt dem E-112, ist aber um knapp 200g Gramm leichter. Die Ausfallenden zeigen nach hinten. Die Rohre sind lang und schmal geformt, damit die Luft schön vom Rahmen und Fahrer weggeleitet wird. Bis auf in der hintere Strebe sind alle Kabel konsequent innen verlegt. Der Rahmen ist also voll auf Aerodynamik getrimmt. Die schwarz-weiß-rote Lackierung wirkt zeitlos und edel.

Die Ausstattung
Rahmen, Gabel, Vorbau, Lenker, Bremshebel und Bremskörper werden beim E-114 serienmäßig mitgeliefert – das sollte beim Vergleich mit anderen Rahmen berücksichtigt werden. Die R725 Bremshebel und –körper sind von der Firma Tektro (baugleich mit den A700 Bremsen von Oval). Die Bremshebel sind griffig und ergonomisch geformt, es gibt somit einen rechten und einen linken Bremshebel. Die Bremskörper unterscheiden sich ein wenig von den „üblichen“ Shimano oder Campagnolo-Bremsen, weil sie hinter der Gabel verbaut werden. Beim Kueen-K von Kuota wird sogar die hintere Bremse hinter dem Tretlager „versteckt“. Wesentliche Unterschiede sind dabei die Führung der Züge und die Befestigung der Bremse.

Dura Ace was sonst
Ansonsten nutze ich eine Dura-Ace 2/10-fach-Ausstattung mit Lenkerendschalthebeln. Als Innenlager habe ich das FSA MegaExo Ceramic gewählt. Das Keramik-Innenlager verspricht eine bis zu vier Prozent geringere Reibung als die „normalen“ Tretinnenlager. Als Laufräder passen die Xentis Mark1 TT oder auch die Zipp 999 sehr gut zur Optik des Argon18. Der Selle Italia SLR TT Sattel ist mit seinen 135 Gramm superleicht und für mich jedenfalls auch bequem genug.

FOTOSTRECKE

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Das Fahrverhalten
Vom Fahrverhalten ist das E-114 ruhig und direkt. Durch den speziellen Aufbau der Gabel ist ein Einlenken zwar nur bis etwa 45 Grad möglich, was aber für den normalen „Betrieb“ beziehungsweise Wettkampf aber keine Einschränkung darstellt.

Die Tektrobremsen sind nicht ganz so griffig wie „normale“ Shimano-Bremsen. Problematisch ist das allerdings bei einem Zeitfahrrad nicht – quasi nach dem Motto „wer bremst verliert“.

Mein Fazit
Das E-114 hält, was es verspricht. Ein Rad, das einfach Spaß macht. Nicht umsonst ist Torbjørn Sindballe mit dem Rad Bestzeit auf Hawaii gefahren.

Das Rad in Tabellenform
Rahmen: Argon18 E-114 in S
Gabel: Argon18 E-114
Sattelstütze: Argon18 E-114
Steuersatz: Argon18 E-114
Kurbel: Shimano Dura Ace
Innenlager: FSA MegaExo Ceramik BSA
Lenker inkl. Vorbau: Argon18 E-114
Bremshebel: TRP (mitgeliefert bei Rahmen)
Pedale: Shimano Dura Ace
Sattel: Selle Italia SLR TT
Bremsen: Tektro (mitgeliefert beim Rahmenset)
Umwerfer: Shimano Dura Ace
Schaltwerk: Shimano Dura Ace
Kassette: Shimano Dura Ace 11-23
Kette: Shimano Dura Ace
Laufrad hinten: Zipp 900 mit Vittoria Evo CS mit 19mm Schlauchreifen
Laufrad vorne: Xentis Mark 1 TT mit Vittoria Evo CS mit 19mm Schlauchreifen
Trinksystem: Profile Design mit Bracket
Flaschenhalter Rahmen: Arundel Chrono oder eine Profilehalter für´s Training

Preis: knapp 7300 Euro

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