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Laufserie mit Andrej Heilig: Frequenzläufe

14. Februar 2011 von Andrej Heilig

Was im Training ohne Vorbelastung oder in kürzeren Laufwettkämpfen noch ganz gut funktioniert, wird spätestens nach 40 km Radfahren oder mehr zum echten Problem: die bereits ermüdete Muskulatur ist nicht mehr in der Lage die für lange Schritte notwendige Kraft bereitzustellen.Die Folge: der typische Einbruch bei Kilometer X von Y, oft begleitet von Krämpfen.


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Nicht nur große, sondern auch viele Schritte machen schnell.

Aber Triathleten wollen schnell ins Ziel, und der Weg dorthin führt nun einmal nur über eine konstant gelaufene Abschlussdisziplin. Die letztlich erreichte Laufgeschwindigkeit ist dabei zwangsläufig das Produkt aus Schrittfrequenz und Schrittlänge. Insbesondere Triathleten neigen dazu Geschwindigkeit über Schrittlänge erzwingen zu wollen und verschwenden so ihre läuferischen Möglichkeiten. Dafür gibt es eine Reihe von Ursachen, deren Verständnis bereits für erste Abhilfe sorgen kann.

Nicht alleine die Schrittlänge macht`s

1. Auch über die kürzesten Distanzen, ist Triathlon alles andere als eine Sprintsportart. Da die meisten von uns nicht gerade von der Leichtathletik kommen und den dort typischen Weg von den 100 über die 200, 400, 800, 3000 usw. Meter genommen haben, ist wirklich schnelle Bewegung ziemlich ungewohnt. Stichwort fehlende Grundschnelligkeit.

2. Da Triathleten aufgrund des ebenfalls notwendigen Radtrainings selten völlig ausgeruht zum Laufen kommen, funktioniert die Befehlskette Gehirn-Beine oft nur noch unzureichend. Man würde ja gerne schnellere Schritte machen, ist aber einfach zu müde dazu. Höchstens vor etwaigem Intervalltraining oder kürzeren Laufwettkämpfen wird ein wenig getapert – in beiden Fällen ist die Distanz dann aber kurz genug und die Kraft ausreichend, um die Strecke doch im „großen Gang“ durchzudrücken.

3. Das stundenlange Schwimmen, Radfahren und Laufen im unteren Intensitätsbereich wirkt zwangsläufig etwas einschläfernd auf die Motorik.


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Seit 1999 ist Andrej Nichtraucher und gleichzeitig einer neuen Sucht verfallen: Triathlon. Seit den Anfängen hat sich viel getan im Leben des erfolgreichen AK30 Triathleten. Aber das erzählt er Euch lieber selber. Hier die Webseite von Andrej Heilig.
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