Krells Trainingsphilosophie Teil 3:
Die “Kurz und knackig”-Methode
Nachdem wir im ersten Teil die muskulären Ansprüche des Triathlon Trainings erläutert haben und im zweiten Teil näher auf das Training der meisten Langdistanz-Profis eingegangen sind, betrachten wir uns diesmal den Trainingsaufbau eines zeitlich eingeschränkten Triathleten.

> Krells Trainingsphilosophie Teil 1: Effektiv trainieren – es gibt zwei Wege
> Krells Trainingsphilosophie Teil 2: Trainieren wie die Profis
Ein solcher Triathlet ist nicht gut beraten sich einfach einen Trainingsplan eines Profis zu kopieren und dann lediglich die Hälfte oder ein Drittel davon zu trainieren. Die muskulären Reize, die er damit in seinem Körper setzt, sind völlig andere.
Will er seine Leistung auf der Langdistanz optimieren, muss er sich vor allem auf die muskuläre Ausdauer konzentrieren. Wichtig, wir reden hier von optimieren und nicht von finishen! (Solange der Athlet keine Langdistan finishen kann, sollte er ausschließlich an der Grundlage arbeiten)
Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, besteht der Großteil des Trainings aus Einheiten im Bereich der Langdistanz-Intensität. Für die Statistiker, das ist auf der aeroben Schwelle (nicht die anaerobe!). Trainierte Langdistanzathleten schaffen es den kompletten Ironman in diesem Bereich zu absolvieren.
Ein kleines Beispiel von mir: mein Langddistanz-Puls beträgt circa 150 bis 155 (bei 190max) – sowohl beim Laufen, als auch beim Radfahren, dies weiß ich aus vergangenen Rennen, die ich im Nachhinein ausgewertet habe. Trainiert man nun oft in diesem Bereich, dann verschiebt er sich langsam „nach oben“ und man optimiert sein Leistungspotential auf der Langdistanz. Während ich bei meinen ersten Langdistanz-Wettkämpfen einen Durchschnitt über den gesamten Wettkampf von 145 Schlägen/Minute vorweisen konnte, lag er letztes Jahr in Roth für die 8:54Std. bei 156 Schlägen/Minute.











