Krells Trainingsphilosophie Teil 2:
Trainieren wie die Profis
Trainieren bis der Arzt kommt oder einfach mal auf Krelli hören. Wie ihr im ersten Teil über die Kenianer ja lesen konntet, so spielt im Ausdauerbereich und daher natürlich auch im Triathlon, die Nutzung der verschiedenen Muskelfasern eine große Rolle. Mehr dazu und zum Training der Profis in diesem Teil.

Infolink > Krells Trainingsphilosophie Teil 1: Effektiv trainieren – es gibt zwei Wege
Triathlon wird fast immer im aeroben Bereich durchgeführt. Aus diesem Grund, werden vom Körper stets zuerst die sogenannten „langsam“ kontraktierenden (roten) Muskelfasern aktiviert, da diese ausdauernder sind, als die „schnell“ kontraktierenden (weißen) Muskelfasern. Letztere werden zum Beispiel für den Sprint benötigt. Nach stundenlanger Beanspruchung sind aber selbst die langsamen Muskelfasern irgendwann mal erschöpft und weigern sich weiter mit zu arbeiten. Wenn das passiert, aktiviert der Körper dann endlich auch die schnellen Muskelfasern.
Warum erzähle ich das? Weil dies im Triathlon und dort speziell auf der Langdistanz, eine entscheidende Rolle spielt.
Um dort schnell unterwegs zu sein, muss der Körper diese Umstellung perfektioniert haben. Denn bei den allermeisten Triathleten macht nach stundenlangen Wettkampf nicht das aerobe System – ist doch das Tempo auf der Langdistanz verhältnismäßig „langsam“ – sondern das muskuläre System ein Strich durch die Rechnung.
Im Groben existieren nun zwei Wege um sein Potential auf der Langdistanz voll auszuschöpfen. (Auf der Kurzdistanz ist es etwas anders)
Das eine, welches der Großteil der Langdistanz-Profis durchführt, will ich hier einmal näher erläutern.











