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Frankfurt Marathon: Löschke mit schnellem Marathondebüt

27. Oktober 2013 von Christine Waitz

BMW Frankfurt Marathon 2013-10-27. Photo: Thorsten IndraFrankfurt, 27. Oktober 2013 –  Zum zwölften Mal in Folge ging der Sieg beim traditionellen Frankfurt Marathon an einen Läufer aus Kenia. Vincent Kipruto setzte sich im Schlussspurt mit einer Sekunde Vorsprung gegen seinen Landsmann Mark Kiptoo durch, der in Frankfurt mit 37 Jahren seinen ersten Marathon bestritt. Als 35. lief Franz Löschke nach 2:22:12 als zweitschnellster Deutscher über die Ziellinie und feierte ein furioses Marathondebüt.


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Die Siegerzeit des Tages lag mit 2:06:15 Stunden deutlich über den schnellen Zeiten, die meist in Frankfurt erzielt werden. Dies lag vor allem an den widrigen Bedingungen mit Regen und wechselhaften, frischen Winden, die in Böen Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h erreichten und den Läufern oft direkt ins Gesicht bliesen.

Löschke behauptet sich im Läuferfeld

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizSören Kah, der im Vorfeld als stärkster deutscher Läufer galt, musste das Rennen aufgeben. So erreichte Markus Weiß-Latzko aus Tübingen in mäßigen 2:21:26 Stunden als bester Deutscher das Ziel, blieb aber deutlich unter der angestrebten EM B-Norm von 2:15:30 Stunden.
Nur wenig dahinter feierte der 24jährige mehrfache deutsche Meister im U23 Triathlon ein starkes Debüt. Eine 2:22:12 legte Franz Löschke in einem Rennen hin, das er sich nach der Saison als etwas anderes Ziel gesetzt hatte. Damit reiht er sich im Gesamtfeld auf Platz 35 ein und wurde zweitschnellster Deutscher.

Kenianische LäuferInnen nicht zu schlagen

Auch bei den Frauen waren die Läuferinnen aus Kenia nicht zu schlagen. Es siegte Caroline Kilel (2:22:34 Stunden) mit fast einer halben Minute Vorsprung vor ihrer Landsfrau Filomena Chepchirchir (2:23:00 Stunden). Einen überzeugenden Auftritt lieferten die hessischen Lokal-Matadorinnen Anna und Lisa Hahner als beste Deutsche. Die beiden 23-Jährigen liefen jeweils persönliche Bestzeit, wobei Anna Hahner in 2:27:55 Stunden eine auch international gute Zeit lief und Platz acht im Gesamtklassement belegte. Ihre Zwillingsschwester Lisa kam in 2:30:17 Stunden als Elfte ins Ziel. Beide unterboten damit die EM-Norm von 2:31:30 Stunden deutlich.

Auch im Rennen der Damen platzierte sich eine Triathletin unter den besten 30 Läuferinnen. Jenny Schulz erreichte mit einer 2:50:45 Platz 29.

Hahner Zwillinge mit starken Rennen

BMW Frankfurt Marathon 2013-10-27. Photo: Thorsten IndraTrotz einer langen Verletzungspause zeigte Anna Hahner eine grandiose Vorstellung und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um mehr als zwei Minuten. Bis zur Halbmarathon-Distanz liefen die Hahner-Zwillinge einträchtig nebeneinander her, dann forcierte die 16 Minuten ältere Anna das Tempo, lief ein bravouröses Rennen und sagte anschließend: „Das war einfach nur traumhaft. Gänsehaut pur.“ Auch Lisa Hahner unterbot ihre persönliche Bestleistung um mehr als eine Minute und kündigte an: „Wir fahren mit einem starken Team zur Europameisterschaft im Sommer 2014 und wir werden Zürich rocken.“

Zu den Ergebnissen des BMW Frankfurt Marathon.

Fotos: BMW/Thorsten Indra, Ingo Kutsche

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