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Finale der ÖTILLÖ Swimrun World Series

2. Oktober 2017 von Stephan Schepe

Rheinsberg, 1. Oktober 2017 – Halb neun, Nieselregen, Nebel, 13 Grad. Kein Problem für die 234 Athletinnen und Athleten, die bei der 41,3 km langen Strecke stets den Neoprenanzug trugen. Insgesamt hatten sie 7,5 km Schwimmpassagen in zehn Seen sowie 33,8 km Laufabschnitte zu absolvieren. Die Wassertemperaturen betrugen dabei um die 14 Grad.


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Morgens, halb neun in Deutschland

Piere Mangez, frei

 

Der Startschuss zum zweiten ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes fiel morgens um 8.30 Uhr bei der Burg von Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern. 117 Zweierteams aus 26 Nationen gingen bei Nieselregen und einer Lufttemperatur von 13 Grad ins Rennen. Das Rennen durch die herbstlichen Buchenwälder und malerischen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte diente auch als Finale der ÖTILLÖ Swimrun World Series.

Schweden in Führung

Jakob Edholm, freiBei den Herren bildete sich bald eine Spitzengruppe aus fünf Teams, die sich immer wieder in der Führung abwechselten. Nach 4:27:02 Stunden überquerten Pontus Lindberg (SWE) und George Bjälkemo (SWE) schließlich als Erste die Ziellinie am Schloss von Rheinsberg in Brandenburg. Platz zwei ging an Nicolas Ramires (FRA) und Guillaume Heneman (FRA). Dritte wurden Sebastian Bleitgen (GER) und Frank Mertins (GER) vor Sebastian Kreder (GER) und Knut Baadshaug (NOR). Zweitbestes deutsches Herrenteam waren der ehemalige Triathlon-Profi Per Bittner (GER) und Martin Max Werner (GER) auf Platz sieben.

Pierre Mangez, freiSebastian Bleitgen (GER) sagte nach dem Rennen: „Das lief ziemlich perfekt! Es war ein sehr schnelles Rennen mit flachen Wegen und schönen Trails. Wir kommen ja vom Schwimmen und haben daher in den ersten Schwimmpassagen das Feld von hinten aufgerollt. Zwischendurch lagen wir sogar in Führung. Dann kamen die starken Läuferteams auf der zweiten Hälfte. Aber wir sind sehr zufrieden!“

JakobEdholm, freiBei den Damen siegten Ulrika Eriksson (SWE) und Helena Sivertsson (SWE). „Es war ein sehr schnelles Rennen. Die Strecke und die Stadt sind wirklich sehr schön. Vielen Dank an die Menschen hier, die uns immer sehr geholfen haben!“ Die Schwedinnen gewannen in einer Zeit von 4:56:19 Stunden vor der amtierenden Swimrun-Weltmeisterin Annika Ericsson (SWE) und Diane Sadik (SUI) sowie Marika Wagner (SWE) und Maja Tesch (SWE).

 
Pierre Mangez, freiDer Sieg im Mixed ging in 4:53:20 Stunden an Marylise Pasart (FRA) und Franck Martin (FRA). Platz zwei sicherten sich mit nur 32 Sekunden Rückstand Pär Kristoffersson (SWE) und Helen Maalinn (EST) vor Ben und Rhian Martin (GBR).Die acht besten Teams des ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes qualifizierten sich für die ÖTILLÖ Swimrun-Weltmeisterschaft am 3. September 2018 in Schweden: Drei Herren-, zwei Damen- und drei Mixed-Teams.

Ihr wollt mehr Bilder dieses Rennens sehen? Hier geht’s zur Fotostrecke.

Fotos: Pierre Mangez, Jakob Edholm

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