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Echt Krell: Regeneration Deluxe – Nix tun, aber richtig

13. November 2010 von Michael Krell

Echt Krell: Regeneration Deluxe - Nix tun, aber richtigRegeneration ist die schwierigste Einheit im Triathlonleben – nur Rumliegen kann doch auch nichts bringen. Aber genau in dieser Phase laufen im Körper die Vorgänge ab, die den Triathleten schneller machen – richiges Training vorausgesetzt. Wie man richtig regeneriert sagt Euch Krelli, der einiges am eigenen Leibe für Euch getestet hat.


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Wenn irgendwann wieder die Zeit kommt und ihr recht viel oder auch hart trainieren müsst und das über Wochen, dann ist Regeneration zwischen den Einheiten das A und O. Selbst Berufstätige würden es zwar schaffen irgendwo immer noch mehr Einheiten in den vollen Terminkalender reinzuknallen. Durch die fehlende Regeneration, sinkt allerdings der Nutzen dieses zusätzlichen Trainings rapide ab. Im Gegenteil, alles was ihr macht, ist euch müde zu trainieren. Nichtsdestotrotz, wenn ihr gewisse Ziele verfolgt, hilft alles nix und ihr müsst im Frühling und im Sommer richtig loslegen.

Schlaf, Triathlet, schlaf

Schlafen ist die beste Methode um den Körper zu erholen. Besonders in den ersten zwei Stunden schüttet der Körper Wachstumshormone aus, natürliches Doping um die Belastungen zu verarbeiten. Daher ist jeder zusätzliche Schlaf in dieser Zeit Gold wert. Ich empfehle zumindestens am Wochenende Mittagsschläfchen nach dem Training, Dauer circa 30 bis 60 Minuten und am besten vor 16 Uhr. Wenn ihr ihn danach haltet, wird es mit dem späteren Einschlafen schwerer am Abend.

Es ist auch ganz hilfreich, wenn ihr eine Feier am Wochenende geplant habt und euch die Nacht um die Ohren schlagen müsst. Dann am besten einfach „Vorschlafen“, und ihr haltet länger durch und habt auch Spaß an dem Abend. Ansonsten kann es schnell passieren dass ihr am sogenannten „Karpfensyndrom“ leidet. Man erkennt Befallene daran dass Sie wie ein Karpfen mit großen Augen vor sich hin glotzen und stundenlang einen Fixpunkt an der Wand betrachten und jegliche Konversation an Ihnen vorbeiläuft. Mit solchen müden Triathleten wird jede Party zum „Knaller“ ;)

Pausen zwischen den Einheiten

Auf eurem Plan steht beispielsweise am Samstag die lange Radtour und ein großer Lauf am Sonntag. Es steht aber nicht drauf, wann genau dies geschehen soll. Bei solchen Einheiten halte ich es immer so, dass zum Beispiel Samstag vormittag geradelt wird und der Lauf aber erst am Sonntag abend durchgeführt wird. So habt ihr auf einen Schlag 6 bis 8 Stunden mehr an Regeneration dazwischen, das hilft wirklich, glaubt mir.


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Michael Krell ist Autor des Artikels und zudem ein sehr aktiver und erfolgreicher Triathlet. Nachdem er sich die Quali für Hawaii beim Ironman Zürich 2008 bereits einmal sichern konnte wurde er 2009 zum Sub9 Finisher beim Challenge Roth. Krelli treibt auch bei uns im Forum sein unwesen und hat seinen eigenen Blog und hat auch sein eigenes Buch.
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