Sportmedizinische Untersuchung: Was ist ein EKG?
Was misst die Elektrokardiographie – besser bekannt unter dem Kürzel “EKG”? Welche Messarten gibt es und was kann aus der Information beziehungsweise der EKG-Kurve für den Triathleten interessant sein. Hier die Antworten.

Die Elektrokardiographie (EKG) ist ein Verfahren zur Registrierung und Aufzeichnung der Erregungsbildung und -leitung des Herzens. Bei jedem Herzschlag kommt es zu elektrischen Potentialenänderungen (sog. Aktionspotentiale). Beim EKG werden diese mit Hilfe von Elektroden abgeleitet und aufgezeichnet. Es entsteht ein immer wiederkehrendes Bild der Herzerregung (siehe folgendes Bild).

Bild: Normales EKG. Quelle: Classen M., Diehl V. & Kochsiek K. Innere Medizin. 5. Auflage. Urban & Fischer 2004.
Im Herzen befindet sich ein sogenanntes Reizbildungs- und Reizleitungssystem, in dem die elektrische Erregung entsteht und sich ausbreitet. Das „Schrittmacherzentrum“ ist der Sinusknoten im rechten Vorhof. Von dort breitet sich die Erregung über den AV-Knoten, das His’sche-Bündel, die Tawaraschenkel bis in die Purkinje-Fasern aus und regt so den Herzmuskel an.










