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Die härtesten Triathlons Europas: „Allgäu Classic“ Immenstadt Triathlon

20. Juli 2012 von Ralph Schick

Christian Friedrich_freiHeute starten wir mit unserer neuen Serie „die härtesten Triathlons Europas“. Unser Tester Andrej Heilig nimmt eine Reihe von Triathlon-Rennen in Europa unter die Lupe und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf den „Härtegrad“. Heute starten wir mit dem Immenstadt Triathlon „Allgäu Classic“ ein. Dieser Triathlon ist seit  30 Jahren nämlich „seit 1983 unverändert schwer“.


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Der Allgäu Triathlon in und um Immenstadt im Allgäu ist mit seinen 30 Austragungen seit 1983 der nach eigener Auskunft älteste Triathlon Deutschlands. Untrennbar verbunden ist dieser Klassiker mit dem Namen der Familie Altenried, die ebenso lang für die Organisation dieser selektiven Mitteldistanz verantwortlich zeichnet.

Wie viele Wettkämpfe aus der Anfangszeit des Triathlons in Europa kennzeichnet auch diesen eine spezielle, aus heutiger Sicht beinahe absichtlich anmutende Selektivität. Triathlon war in der Anfangszeit der 80er Jahre eben primär ein Test der eigenen Grenzen, nicht das Streben nach möglichst vergleichbaren Bestzeiten, knappen Qualifikationsplätzen oder erfüllten Renditezielen.

Ordentlich steil

Lang, hart & hoch

Mit insgesamt 1.200 Höhenmetern auf 80 km, unter anderem verteilt auf einen zweimal zu fahrenden Anstieg mit 400 Höhenmetern, schöpft der Allgäu-Triathlon die umliegende Topographie und das Übersetzungsspektrum ordentlich aus. Umgerechnet auf populäre Langstrecken wie Roth (1.400 Höhenmeter) oder Frankfurt (1.000 Höhenmeter) würde das in etwa einer Verdopplung bzw. Verdreifachung der Aufwärtspassagen entsprechen.

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Tolles Panorama

Die zwei Kilometer Schwimmen zum Auftakt dürften daher niemanden schrecken, der sich diesem Rennen stellt. Zwar verläuft die anschließende Laufstrecke über 20 km dann überwiegend flach, die beginnende Mittagshitze und die Vorbelastung dürften den Athleten bis zum Schluss aber alles abverlangen.

Große Namen

Die Namen großer Triathleten muss man in den Ergebnislisten des Allgäu Triathlon nicht lange suchen. Athleten wie Faris al-Sultan und Norman Stadler waren hier zu Anfang ihrer Karrieren schon erfolgreich. Mit Andreas Böcherer hat auch ein aktueller Top-Athlet bereits zweimal hier gewonnen. In den neunziger Jahren standen Jürgen Zäck, Holger Lorenz und Lothar Leder ganz oben.

In den letzten Jahren waren es eher Athleten aus der zweiten Reihe wie Stefan Schmid, die hier ein Ausrufezeichen setzen konnten. Dies dürfte sich in diesem Jahr jedoch ändern, wenn mit Boris Stein eines der größten Talente auf der Mitteldistanz am Start steht. Spannend wird es in jedem Fall, denn mit Nils Goerke und Daniel Unger, dem ITU-Kurzdistanzweltmeister von 2007, kommen zwei weitere Spitzenathleten ins Allgäu.

Die Organisation steht

Maximal 1.000 Teilnehmer werden zum Start zugelassen. Die Strecke wurde in diesem Jahr noch einmal so verändert, dass der Veranstalter selbst von einer optimalen Führung im Sinne der Verkehrsberuhigung und Zuschauerfreundlichkeit spricht. Knapp 15 Wettkampfrichter werden neben den schweren Anstiegen dafür sorgen, dass die Teilnehmer sich ganz auf eines konzentrieren können, nämlich ihre ganz persönliche Antwort auf die Frage: wie hart kann ich kämpfen.

Zur Website des Triathlon Immenstadt

 

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