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Die fünf besten Tipps für ein effektives Schwimmtraining

27. Oktober 2016 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche, freiIhr meint, um im Schwimmen Fortschritte zu machen muss man richtig viel Zeit investieren. Weit gefehlt. Meist reichen einige wenige Maßnahmen, um in der ersten Disziplin Sekunden zu sparen. Wir geben euch die fünf besten Tipps für ein effektives Schwimmtraining.


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Tipp Nummer 1: Techniktraining mit Köpfchen

Techniktraining gehört essentiell zum Schwimmtraining. Doch Techniktraining ist nicht gleich Techniktraining. Nur präzise und konzentriert ausgeführte Übungen bringen euch weiter.
Das bedeutet vor allem, dass es wenig Sinn macht lustlos den Technikblock abzuspulen, oder auch die komplette Armada an Technikübungen abzuarbeiten. Techniktraining muss mit Köpfchen passieren. Unser Tipp: Sucht euch pro Training maximal vier Übungen mit einem ähnlichen Schwerpunkt, zum Beispiel „hoher Ellenbogen“ oder „Schulterrotation“, aus. Diese absolviert ihr auf je 2x 25 Metern mit 25 Metern lockerem Schwimmen dazwischen. Ihr werdet merken, dass Techniktraining ganz schön anstrengend sein kann.

Tipp Nummer 2: Rat von außen

triathlon.deGerade am Beginn euerer Schwimmkarriere ist es hilfreich in regelmäßigen Abständen einen anderen Athleten, oder besser noch einen Schwimmtrainer, einen Blick auf euere Technik werfen zu lassen. So kommt ihr nicht in Gefahr Fehler einzuschleifen, die ihr später nur noch schwer beheben könnt. Auch erfahrenen Athleten tut ein gelegentlicher Rat von außen gut!

Tipp Nummer 3: Go hard or go home

Dauerschwimmen macht euch nicht schneller. Deshalb baut in euere Schwimmpläne regelmäßig Einheiten ein, die kurze und schnelle Strecken enthalten. 25 oder 50 Meter Sprintserien bringen euere Zugfrequenz wieder auf trab! Wichtig: Diese Einheiten dürfen ruhig etwas kürzer ausfallen. Mit Einschwimmen, etwas Technik und einer konzentrierten, harten Sprintserie ist das Training effektiv! Diese Einheiten kann man gut auch vor der Arbeit absolvieren, wenn die Zeit drängt.

Tipp Nummer 4: Sparsam mit dem Spielzeug

triathlon.deAbwechslung duch Pullbuoy, Paddles, Schnorchel, Flossen und Co.? Nett, aber häufig verliert man unter dem Haufen Schwimmhilfen den Überblick worum es eigentlich wirklich geht: konzentriert schwimmen! Deshalb gilt auch beim Einsatz der beliebten Schwimmhelfer: Gelegentliche fokussierte Übungen helfen mehr als ein dauerhaftes und wahlloses Schwimmen damit.

Tipp Nummer 5: Müde? Bitte Duschen!

Natürlich gibt es Einheiten, durch die man sich hin und wieder durchkämpfen muss. Fühlt man sich allerdings nach einem guten Schwimmblock erschöpft, merkt man, dass die Technik unsauber wird, der Zug kurz wird, die Konzentration sinkt, dann kann man den Rest des Schwimmtrainings in die Dusche verlegen. Bleibt man im Wasser sind die letzten Meter nicht nur ineffektiv, sondern wirken sich dank der fehlenden Kraft auch negativ auf die Schwimmtechnik aus.

Fotos: triathlon.de

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