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Aerodynamisch UND leicht

Das perfekte Triathlonrad:
Aerodynamisch UND leicht

27. Mai 2011 von Andrej Heilig

Maximale Aerodynamik und minimales Gewicht bei Zeitfahrrädern – geht das? Andrej Heilig sagt ja, und baut sich sein sogenanntes „cw .059“, das nach seiner Meinung für ihn optimal ist, selbst zusammen. Jeden Donnerstag könnt ihr ab sofort einen neuen Artikel auf triathlon.de von Andrej dazu lesen.


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Mit dem gegenwärtigen Trend zu aerodynamisch optimierter Rennradrahmen vereinen sich zwei Aspekte, die im Radsport und Triathlon seit jeher für größte Aufmerksamkeit sorgen: Gewicht und Aerodynamik. Allerdings liegt der Schwerpunkt der momentanen Entwicklung eindeutig im Bereich des Rennradsports, d.h. es wird versucht, klassische –  größtenteils bereits gewichtsoptimierte Geometrien aerodynamischer zu gestalten.

Was Triathleten gerne wollen
Ein kurzer Blick in Fachzeitschriften und Online-Medien belegt eines ganz klar: Triathleten wollen beides – maximale Aerodynamik UND minimales Gewicht. Und sie sind auch bereit, dafür zu bezahlen. Aber selbst die aktuellsten  Zeitfahrrädern werden diesem Bedürfnis nicht unbedingt zu 100% gerecht, so die Meinung von Andrej.

Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?
7,9 für 8.500, 7,7 für 9.999, 8,5 für 8.999 – das sind Zahlen, die gegenwärtig auf dem Markt für High-End-Triathlonräder gehandelt werden. Sie bezeichnen das Gewicht in kg und den Preis in € der Top-Modelle etablierter Marken. Ohne Pedale und Scheibenlaufrad. Würde man diese beim Kauf ergänzen, so werden gar fünfstellige Preise und Gesamtgewichte um die 9 kg erreicht. Alles andere als leicht, und dabei fast unbezahlbar, oder?

Was ist der Grund?
Ein Grund dafür ist sicherlich, die für ein gutes Gesamtgewicht nicht immer optimalen Verflechtungen der verschiedenen Komponentenhersteller untereinander. So stehen am Ende Kompletträder, die vom zu erreichenden Optimum scheinbar verhältnismäßig weit entfernt und trotzdem teuer sind.

Alternativen?!
Andrej Heilig hat sich darüber Gedanken gemacht und zeigt im Rahmen seines Projekts „cw .059“, welche Alternativen für ihn existieren.
Andrej’s Ziel: der Aufbau eines vollständig aerodynamischen Zeitfahrrades (cw bezeichnet den Strömungswiderstandskoeffizienten) mit einem Gesamtgewicht von £ 5,9 kg, zu einem günstigeren Preis als die Kompletträder der Premium-Klasse.
Seine Vorgabe: Verzicht auf speziell angefertigte Tuning-Teile und volle Tauglichkeit für den Renneinsatz.
Seine Prämisse: Alleine das Gewicht stellt für ihn eine objektive, von jedem jederzeit zu überprüfende Größe dar.
Mit wöchentlichen Berichten begleitet triathlon.de Andrej auf seinem Weg zum Aufbau dieses ganz besonderen Zeitfahrrads.

Die einzelnen Stationen sind:
1. Rahmen-Gabel-Set
2. Vorbau-Lenker-Kombi
3. Kurbel-Kettenblatt-Garnitur
4. Schaltung und Schalthebel
5. Bremsen und Bremsgriffe
6. Sattel und Pedale
7. Laufräder und Reifen
8. Finish und Fazit

Hier geht`s weiter zum Interview mit Andrej


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