Das erste Mal Triathlon:
Profis erinnern sich – Teil 1
Till Schramm, Deutscher U23-Meister auf der Langdistanz, erinnert sich an sein erstes Mal
Ich kann mich sehr gut an meinen ersten Triathlon erinnern. Das war 2001 der Westfalen Triathlon in Dortmund. Damals bin ich noch Mountainbike-Rennen gefahren und hab eigentlich nur als Ausgleich über Winter in der Triathlon Abteilung des Schwimmvereins Bergisch Gladbach angefangen. Der Wettkampf ist dann so gelaufen, wie es für einen ehemaligen Duathleten üblich ist: Beim Schwimmen lief es nicht so gut, Radfahren war gut und mit dem abschließenden Lauf hab ich dann noch eine gute Platzierung herausgelaufen. Insgesamt bin ich 11. Geworden und in meine Altersklasse habe ich sogar gewonnen. Damals war ein echt toller Tag mit gutem Wetter. Meine ganze Familie hat zugeschaut und mich hat das Triathlon Fieber gepackt. Aber so gut ist anfangs nicht jeder Wettkampf gelaufen.
2002 in Karmen ist bei einem Nachwuchsliga-Rennen so ziemlich alles schief gelaufen. In der Liga ist ja Windschattenfahren erlaubt. Leider habe ich beim Schwimmen schon denn Anschluss an die Spitzengruppe verloren und konnte dann auf dem Rad nicht mehr viel reißen. Zu allem Überfluss war das ein Wettkampf mit zwei Wechselzonen und ich hatte vergessen mir in die zweite Wechselzone den Beutel mit den Laufschuhen zu legen. Den hat dann zwar irgendwer da hingebracht, aber ich musste gefühlte 200 Beutel durchsuchen und bin letztlich mit zwei verschiedenen Schuhen gelaufen. Dementsprechend war auch meine Platzierung nicht besonders. Aber Rückschläge gehören dazu, dann muss man aufstehen und weitermachen.
www.tillschramm.com
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Leon Griffin, Gewinner des Ironman 70.3 in Geelong 2007, erinnert sich an sein erstes Mal
Als ich 16 Jahre alt war, hab ich mit Triathlon angefangen. Eigentlich wollte ich mich damit nur in der Saisonpause vom Fußball fit halten, aber dann hat mir Triathlon so viel Spaß gemacht, dass ich mich im Fußballverein abgemeldet habe. Der erste Triathlon, an dem ich teilgenommen habe, hatte eine etwas andere Reihenfolge: Nach dem Schwimmen musste ich erst Laufen und zum Schluss kam dann das Radfahren. Ich lag gut im Rennen und um den Wettkampf zu gewinnen, hätte ich zu einem Sprint anziehen müssen, aber mein ärgster Konkurrent hat eine falsche Abbiegung genommen und wurde disqualifiziert. Mein Siegerpreis war übrigens eine violette Badehose.
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