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| Material: Rad Welches Aerolaufradsatz ist der Schnellste? |
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| | #1 |
| Nordic Walker-Hinterherhechler Registriert seit: 05.02.2010
Beiträge: 8
| Erfahrung mit biomac Aus der Reihe Geschichten, die das Leben schreibt: Auf der Suche nach der (für mich) optimalen Biometrie wollte ich die Biomac-Radschuhe ausprobieren. Meine Bestellung erfolgte bei Herrn G.H. per Email, wobei wir uns auf einen Preis von 350 Euro einigten (Anm.: Bevor die Website offline ging lag der Preis bei 375 Euro.). Die Schuhe sind einen Tag später bei mir eingetroffen, allerdings war ich mit der Passform und Verarbeitungsqualität nicht zufrieden. Nach der Rücksendung erfolgte das Erwachen: Ich erhielt nur 325 Euro zurück, wobei die Zahlungen in 2 Raten über einen Zeitraum von 6 Wochen erfolgte (Anm.: Dies spricht nicht gerade für die Bonität von Herrn G.H.). Die einbehaltenen 25 Euro wurden mit der Begründung „Handlings-Gebühr“ einbehalten. Alleine aufgrund dieser Geschäftpraxis kann ich nur von biomac abraten! Werde den Fall wahrscheinlich meinen Anwalt übergeben… |
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| | #2 |
| Nichtschwimmer Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 6
| AW: Erfahrung mit biomac 'Indicator' bestellte tatsächlich Ende Januar tatsächlich ein Paar biomac-Schuhe bei mir. Diese wurden ihm aufgrund von der Norm abweichende Maße anstatt aus Prepreg aus thermoplastischem Karbon gefertigt. Üblicherweise sind solche Maßschuhe je nach Mehraufwand zwischen Euro 100,.- und 200,- teurer und aufgrund der Schwierigkeit, für sie später einen Käufer zu finden, vom Umtausch ausgeschlossen. Obgleich ich 'Indicators' Anfrage nach Sponsoring ablehnen mußte, erhielt er als aktiver Leistungssportler die Schuhe deutlicher vergünstigt und nach ihrer Retournierung am 15.4. kulanter Weise eine erste Rückzahlung von Euro 300,- . Damit wurde die Ankündigung verbunden, innerhalb des nächsten Monats weitere Euro 50,- abzüglich einer Handling-fee für Eilzustellung, zwei-maligem Postamt-Besuch, sowie den Sonderaufwand für seine Schuhe i.H.v. wenigstens Euro 25,- zu erstatten. Die abschließende 2. Zahlung erfolgte am 20.5.11. Zehn Tage später erhielt ich die nachstehend in ihrem Wortlaut abgedruckte Drohung: Sehr geehrter Herr Heine, nach nunmehr 6 Wochen habe ich insgesamt 325 Euro zurückerstattet bekommen. Die von Ihnen einbehalten Versandgebühren über 25 Euro sind mehr als übertrieben. Zu Ihrer Argumentation ist anzumerken, dass die Schuhe nicht auf Maß gefertigt und nach einem Tag an mich verschickt wurden. (Hier ist davon auszugehen, dass die Schuhe bereits lagernd vorhanden waren.) Ohne Ihnen drohen zu wollen, dass diese Art von Geschäftspraxis in bestimmten Tria-Foren nicht unbedingt förderlich ist, bitte ich um Zahlung weiterer 15 Euro. Hochachtungsvoll, Bernd Paul Ich baue seit 12 Jahren Schuhe für einen relativ exklusiven Kreis von Spitzensportlern. um die Wirksamkeit eines seit 10 Jahren eingetragenen Patents zu belegen. Weder ist meine Naturheilpraxis biomac ein Organ der Schuhindustrie, noch habe ich das Budget solcher Firmen, sondern kaufe mein Material nach erfolgter Bestellung durch den Kunden. Jeder, der etwas von Karbonbau versteht weiß, dass Schuhe dieserr bislang einzigartigen Gewichtsklasse wesentlich teurer wären, wollte man mit ihnen Profit erzielen. Ich habe erst heute von 'Indicators' Artikel Kenntnis erlangt. Es spricht nicht für dieses Forum, wenn ihrem Kern nach diffamierende Äußerungen einem breiitem Publikum zugänglich gemacht werden ohne dem hiermit Beschuldigten aktiv die Möglichkeit einer Gegendarstellung anzubieten. |
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| | #3 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 16.10.2009
Beiträge: 132
| AW: Erfahrung mit biomac Tss, tss. Was so alles in Foren (und dann auch noch mit supernoblen Biomac-Schuhen) ausgetreten wird. Eine Klage, weil 15 Euro Bearbeitungsgebuehr zu hoch sind? Da bin ich echt gespannt, koennt ihr mich da bitte auf dem Laufenden halten? Jeder Richter mit auch nur dem kleinsten bisschen an Resthumor wuerde einen Vergleich anordnen, damit die Gerichtskosten geteilt werden und Indicator einen klassischen Start-Ziel-Pyrrhussieg hinlegt. Aber eines interessiert mich dennoch an der Geschichte: Wie kann man ein Paar Schuhe in Einzelanfertigung, fuer die man nach der Bestellung erst das Rohmaterial besorgen muss, schon am naechsten Tag ausliefern? Das habe ich nicht verstanden. |
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| | #4 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 09.09.2004 Ort: bei Bamberg Alter: 33
Beiträge: 616
| AW: Erfahrung mit biomac Rohmaterial wird er schon liegen haben. Und bei der ganzen Zollab- und rückwicklung die bei der Schweiz halt anfallen verstehe ich die 15€.
__________________ www.trirockets.de |
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| | #5 |
| Nordic Walker-Hinterherhechler Registriert seit: 05.02.2010
Beiträge: 8
| AW: Erfahrung mit biomac Wieso Schweiz? Der Sitz ist in München… Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nicht bei meinem Rechtsanwalt war, da ich noch nicht die Zeit gefunden hatte. Sicher ist die Frage berechtigt, ob wegen der einbehaltenen 25 Euro gleich die Mühle der Gerechtigkeit angeworfen werden muss. Mir geht es jedoch ungemein gegen den Strich, wenn man offensichtlich auf Gedeih und Verderb auf das Wohlwollen des Geschäftspartner angewiesen ist: Wird der Kaufbetrag zurückerstattet? Komplett?? Für solche Fälle hat man eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen. Ein paar ergänzende Infos: Vor dem Kauf wurde mir nicht mitgeteilt, dass die Schuhe extra für mich angefertigt werden. Aufgrund meiner Schuhgröße von 44 konnte ich nicht davon ausgehen, dass diese Ware nicht lagernd ist. Weiterhin wurde mir auch nicht mitgeteilt, dass bei einem Rücktritt vom Kauf eine Bearbeitungsgebühr von 25 Euro einbehalten wird. Vielleicht ist meine Reaktion jetzt nachvollziehbar…? |
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| | #6 |
| Nichtschwimmer Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 6
| AW: Erfahrung mit biomac Falsch, die Anfrage wegen Sponsoring kam am 22.November 2010, die Schuhbestellung am 24.1.2011. Die Schalen wurden am 4.4. nach Eingang der genauen Vorstellungen auf Maß konfektioniert, weil die in Frage kommenden Leisten die gewünschte Dimensionierung für eine Produktion aus Prepreg(Epoxi) nicht hergaben(5mm Längendifferenz - unsere Thermoplasten waren im Verhältnis zur Breite deutlich kürzer produzierbar). Sie kommen nicht aus dem Autoklaven, weswegen sie nach ihrer Herstellung noch mehrfach mit Hitze nachgeformt und genau an die gewünschte Form angepaßt werden können). Dies ist bei Herrn Pauls Schalen mit wenigen Arbeitsschritten geschehen, weswegen sie am 5.4. verklebt und am gleichen Tag verschickt werden konnten. All das war auch Gegenstand eines Telefonats am 4.4. gewesen, wurde aber wohl vom Klageführer vergessen. Vergessen wurde auch, dass nach den bei Geschäftsbedingungen | biomac abgedruckten Regeln bei Maßanfertigungen jeder Anspruch auf Rückgewähr erlischt. Kulanter Weise beißt man als Hersteller halt häufig in den sauren Apfel und überweist den Kaufbetrag zurück bzw. zieht keine entstandenen Kosten ab. Im vorliegenden Fall aber war die eingegangene Drohung derart dreist und unverholen, die Rückforderung so eindeutig durch die Ablehung der Sponsoring-Anfrage verursacht, dass potentielle Sponsoren ruhig erfahren können, wie manche Sportler ihre 'Qualitäten' an den Mann zu bringen versuchen. Um es an dieser Stelle noch einmal klar zu stellen: Weder biomac noch ich sind ein Exponent der Schuh-Industrie. Ich produziere nicht gewinnorientiert, sondern um eine Idee bekannt zu machen, die seit ihrer Patentierung vor 10 Jahren und trotz mittlerweile vielerorts belegter Wirksamkeit von einigen selbst-ernannten 'Fach-' Zeitschriften wie z.B. Europas' Größter' und ihren Redakteuren togeschwiegen wird. Weil deren Werbekunden intervenieren, weil es keine Gratis-Schuhe für die Redaktion gibt? Ich könnte über das, ws ich im Zusammenhang mit meinen Patenten alles erlebt habe ganze Bücher schreiben. Sehr spannende. Unabhängig von den Vorgängen um meine Schuh-Idee finde ich es bedenklich, wenn in diversen Foren - nicht in diesem, triathlon.de war das einzige(!) online-Magazin, welches sich mit Christian Friedrich eine eigene Meinung bildete! - durch News-feds und professionellen Forenmitglider gezielt Negativ-Propaganda gemacht wird, um eine so simple wie wirkungsvolle Idee zu diskreditieren. Bereits beim ersten persönlichen Kontakt mit einem damals führenden deutschen Sportschuh-Hersteller mußte ich erleben, wie sein Manager Footwear drohte: "Wenn Sie damit auf den Markt wollen, dann gibt's Krieg." Klar, dass sich diese Methoden keinesfalls auf biomac und meine Produkte beschränken, im Gegenteil - was ich erlebe ist nur ein kleines Beispiel dafür, wie mit mafiösen Verfahrensweisen eine Vielzahl wesentlich größerer Ideen schlicht erstickt wird. Das Internet war (und ist!) eines der letzten Refugien für Inovationen und Denkansätzen abseits des Mainstreams. Wird nicht aufgepaßt, ergänzt es in kurzer Zeit nur noch die Boulevard-Presse und Herrschaften mit der Gesinnung des Tread-Initiators überschwemmen den Platz. Geändert von imported_biomac (04.10.2011 um 23:09 Uhr) Grund: Friedrich, nicht Spitzer ;-) |
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| | #7 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.429
| AW: Erfahrung mit biomac nunja, eigentlich geht es doch um ein produkt, was inzwischen nachgewiesenermaßen den einen oder anderen vorteil mit sich bringen kann. gibt es denn ausser der hier vorgetragenen schlammschlacht auch mal was zum produkt zu berichten? auf der internetseite hab ich auch irgendwie vergeblich versucht einen kompletten schuh inkl. seines preises zu finden?! (also auf der deutschen seite... auf einer schweizer seite gibts schon was, aber in der schweiz kaufen ist für deutsche ja immer etwas blöd wg zoll und steuer...) eigentlich müsste die mittelfußposition besonders zusammen mit ovalen kettenblättern ein echter knaller sein, oder?! |
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| | #8 |
| Tri-Oger: What a man!? Registriert seit: 29.03.2008 Ort: München
Beiträge: 1.174
| AW: Erfahrung mit biomac Aus dem Bauch heraus: Nein! Ich sehe prinzipiell keinen Vorteil der Mittelfußposition wie bei den ovalen Kettenblättern. Man müsste da mal eine komplette biomechanische Analyse mit Studie machen, um wirklich objektive Werte herauszubekommen. Ich denke aber, dass man erstmal Leistung "verschenkt". Denn das System Bein hat zusätzlich zur Streckfunktion des Oberschenkels auch noch die Streckfunktíon des Fußes. Beides zusammen (und noch viel mehr beteiligte Muskelgruppen) sorgt für die Kraft aus den Beinen (Treppensteigen, Radfahren). Die Mittelfußposition "verschenkt" den Kraftanteil durch die Wadenmuskulatur. In Fahrradphysik und Biomechanik von Gressmann wird das schön beschrieben. Dass durch die Schonung der Wadenmuskulatur die Laufleistung besser sein kann, mag vielleicht stimmen. Ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen Herr Heine, aber für mich klingen ihre Ausführungen ziemlich verbittert. Wie ein trotziger Mann, der sich für verkanntes Genie hält und gegen den sich die Welt verschworen hat (professionelle Forenmitglieder und gezielte Negativ-Propaganda, dass ich nicht lache!). Und meines Wissens nach ist die Wirksamkeit noch nicht zweifelsfrei geklärt. Wüsste gerne von Studien und nicht nur von Erfahrungsberichten von Sportlern. Oder was meinen Sie mit vielerorts. Dies ist an und für sich schon ein Armutszeugnis das so zu schreiben. Oder wie sagt man so schön: pics or it didn't happen! Mit ein wenig Klinkenputzen an Universitäten findet man sicherlich einen fleißigen Sportstudenten der darüber eine Arbeit schreiben möchte. Zudem kann ich die angebliche Aufregung (übrigens geben Sie auch diesem Schuh-Hersteller und der Zeitschrift keine Möglichkeit der aktiven Gegendarstellung!) von Schuhherstellern nicht verstehen. Die Verarbeitungsqualität ist -mit Verlaub- unter aller Kanone. Dass da jemand Angst bekommt denke ich nicht! Dem User Indicator zu unterstellen, dass er die Schuhe nur wegen eines nicht erteilten Sponsoringgesuchs zurückgegeben hat halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Ich kann zumindest jeden verstehen der diese "zusammengeschusterten" Schuhe nicht haben möchte. Vor allem nicht zu dem Preis. Die Reduktion auf das Gewicht ist ja schön und gut, aber wie ich schon öfters schrieb haben nur Hobby-Sportler so eine Gewichtsphobie. Wenn der Schuh bereits nach zwei Wochen schlimmer abgenudelt aussieht wie meine Trainingsschuhe nach 5 Jahren, dann verzichte ich liebend gern auf 50-80 Gramm Gewichtsersparnis pro Schuh. Ich kann jedem nur raten: mit 350 Euro kann man wesentlich schönere Sachen kaufen. Meiner Meinung nach ärgert man sich da nur. Zum gleichen Gewicht bekommt man für 100 Euro mehr schon Bont Zeros (auch Custom Made) und die sind um Welten besser verarbeitet. |
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| | #9 |
| Mit-Socken-im-Schuh-Läufer Registriert seit: 09.09.2004 Ort: bei Bamberg Alter: 33
Beiträge: 616
| AW: Erfahrung mit biomac Nun ja, ich kenne einen Orthopäden, der auch schon zweimaliger Weltmeister im Triathlon war, persönlich und der schwört auf das Prinzip. Er hat sogar seine Nichtbiomac-Schuhe umgebaut auf mittige Cleatposition. Langsam ist er nicht auf dem Rad. Zumindest kann es schon mal kein immenser Nachteil sein. Ich selbst bin mir nicht sicher ob die "Abschaltung" der Wadenmuskulatur und der damit geringere Verbrauch an Energie und Sauerstoff nicht durch die erhöhte Nutzung der Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur wieder aufgehoben bzw. evtl. sogar ins Negative verkehrt wird. Ich würde es aber schon mal gerne probieren. Nur bin ich nicht mehr so auf Leistung aus wie früher. Bin eigentlich nur noch ein Spaßathlet. Ist halt wie Twentyniner, ovale Kettenblätter und so Zeugs. Muss man selbst testen obs (einem) was bringt. Und mit - vornehm ausgedrückt - parteiischen "Fach"medien hab ich genug Erfahrungen aus internen Kreisen. Auf Objektivität kann man da getrost einen Haufen setzen. Geld regiert die Welt und wer nicht zahlt schafft auch nicht an.
__________________ www.trirockets.de |
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| | #10 |
| Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See Registriert seit: 08.02.2009 Ort: Genf
Beiträge: 102
| AW: Erfahrung mit biomac Hallo, ich fahre seit Oktober 2010 Mittelfussposition, sowohl mit Biomac als auch (zeitweise) mit umgebauten Lake Schuhen. Meine sehr persönliche Erfahrung: Ich konnte bei meiner Radleistung keinen Vor- oder Nachteil feststellen - meine 5 Minuten und 20 Minuten Tests, durchgeführt auf meinem Rad mit SRM ergaben quasi Deckungsgleiche Ergebnisse. Meine persönliche Bestleistungen in den Tests habe ich in Mittlelfussposition erbracht (494w auf 5min bei 87kg, 424w auf 20min, für die die es genau wissen wollen). Ich glaube allerdings dass dies mit generellem Trainingsfortschritt zu erklären ist. Mein Eindruck ist dass die Mittelfussposition im Submaximalbereich sehr gut funktioniert. Beim Sprinten hingegen vermute ich verschenkt man Leistung, wohl weil man die Wade nicht zusätzlich einsetzen kann. Ist für mich aber uninteressant als Triathlet. Was das Laufen angeht so kann ich keine Belege bringen, habe aber meine besten Läufe im Triathlon unter Benutzung der Mittelfussposition gebracht. Inwieweit Traingsfortschritt oder die Position dafür verantwortlich ist kann ich nicht genau bewerten - geschadet hat es anscheinend nicht. Habe Halb IM und IM damit gemacht. Ein grosser Vorteil für mich persönlich ist die niedrigere Sattelposition. Ich bin 2m gross und habe 99cm Beinlänge. Früher fuhr ich den Sattel auf 89cm, durch die Mittelfussposition, dünne Sohle der Biomacs und niedrigen Stack der Pedale sind es nun 83-84cm. Das macht es für mich einfacher auf einem "normalen" Rahmen zu fahren und verbessert das Fahrverhalten weil ich vorne weniger Spacer brauche. Ein klarer Nachteil ist bei normaler Rennradgeometrie das die Schuhe bei mir (Schuhgrösse 50) mit dem Vorderrad überlappen. Ist in der Stadt und beim wenden nervig, aber einer gewissen Geschwindigkeit störts nicht mehr. Was die Schuhe selbst angeht: Stimmt, sie sind nicht billig. Die Sohle finde ich der Hammer. Das Upper ist extrem leicht und sehr gut belüftet und hält bei mir prima. Es stimmt dass die Schuhe nicht so hübsch daherkommen wie andere, aber ich muss sagen sie funktionieren. Einzig bei richtig schnellen Wechselen finde ich den Einstieg nicht so ganz einfach. Was den Kontakt mit Herrn Heine angeht: Der ist immer sehr ausführlich und angeregt. Wir hatten auch schonmal Missverständnisse, insgesamt war der Kontakt aber immer sehr positiv. Ich hatte ohne Probleme 2 Paar zur Anprobe und zum testen bevor wir dann welche auf Mass gemacht haben, die auch wirklich super passen. Der Grund war meine sehr grossen Füsse. In der Grösse gab es nur noch Sonderanfertigungen, und das erste Paar (bestehendes Paar basierend auf einer anderen Sonderanfertigung war zu weit, das zweite zu kurz). Mein Fazit: Die Schuhe sind was Besonders, mit ihren ganz eigenen Vorteilen und Abstrichen. Billig sind sie nicht, soweit ich sehen kann steckt aber auch teures Material drin, vor allem in der Sohle. Bei Biomac handelt es sich ganz klar um einen Kleinserienhersteller, mit allen Vor- und Nachteilen die das mit sich bringt. Das die Schuhe in Deutschland hergestellt werden mag für den Einen oder Anderen ein Argument sein. Beste Grüsse, Jever |
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