Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training & Wettkampf > Wettkampfberichte > CityTriathlon Heilbronn:
Die glücklichen Besitzer der Audis A6 heißen Kienle und Wutti

CityTriathlon Heilbronn:
Die glücklichen Besitzer der Audis A6 heißen Kienle und Wutti

24. Juni 2012 von Meike Maurer

Das Fazit des dritten CityTriathlon Heilbronn lautet: Spannende Wettkämpfe, tolles Wetter, viel Wind auf dem Rad, super Stimmung und mit Sebastian Kienle und Eva Wutti zwei sehr zufriedene Sieger und Audi-Gewinner.


Triathlon Anzeigen

Zur Fotostrecke

Pünktlich um 9:30 Uhr stürzten sich mit Sebastian Kienle, Andi Böcherer, Timo Bracht, Felix Vatlach Schumann, Daniel Unger, Ronnie Schildknecht, Sven Sundberg und Lothar Leder ein hochkarätiges Profimännerfeld samt Profifrauen und den besten Age Groupern in der ersten Startgruppe in den Neckar. Auf dem Programm standen für alle Triathleten/-innen der Mitteldistanz 2 km Schwimmen in einem Seitenarm des Neckars – mit nicht ganz unerheblicher Strömung in der Flußmitte, 70 sehr hügelige, kurvige und damit anspruchsvolle Radkilometer durch das Zabergäu und drei nahezu flache Laufrunden auf der stimmungsvollen und mit vielen Zuschauern gesäumten 15 km langen Laufstrecke.

Den Hauptgewinn wollte jeder/jede

Und eines war bereits um 9.30 Uhr klar – keiner der Profis wollte sich im Kampf um die zwei sportlich schnellen Audis A6 TDI 3.0 Lumpen lassen. Bereits am Vorabend bei der Pressekonferenz auf dem Heilbronner Marktplatz waren sich alle einig – ein Wahsinnspreis, für den es sich lohnen würde, wirklich alles zu geben. Und so ging es von Beginn an richtig zur Sache.

Als Erster kam Andi Böcherer aus dem Wasser. Dicht dahinter stiegen Daniel Unger und Timo Bracht aus dem Neckar. Mit nur knapp 1:40 Minuten Rückstand stieg auch schon Sebastian Kienle auf seine Zeitfahrmaschine und arbeitete bald darauf mit dem Schweizer Ronnie Schildknecht in fairer Manier daran, den Abstand auf Böcherer wieder zu minimieren. Der Leidtragende dieser deutsch-schweizerischen Allianz war Timo Bracht, der sich etwas weiter dahinter alleine auf dem Rad durchschlug. Daniel Unger musste seinem hohen Anfangstempo auf dem Rad und dem harten Kurs ab Kilometer 30 Tribut zollen und fiel etwas zurück. Böcherer konnte mit einem einminütigem Vorsprung auf die Laufstrecke gehen.

Entscheidung beim Laufen

Auf der Laufstrecke angekommen, zündete Sebastian Kienle sofort den Turbo. Mit einem extrem hohen Lauftempo schloss der fast 28-jährige am Ende der ersten Laufrunde auf Böcherer auf, der sich nach seiner seit dem Ironman Südafrika dauernden Wettkampfs- und teils auch Trainingspause aber beachtlich schlug. Später musste der Freiburger zwar Kienle ziehen lassen, aber den Angriff von Schildknecht konnte er noch abwehren.

Am Ende hieß es dann Kienle vor Böcherer und Schildknecht.

Trotz guter Gesamtleistung und flottem abschließenden Lauf reichte es für Timo Bracht nur für den etwas undankbaren vierten Platz. Nach einem neunten Platz im Kraichgau beendete der frisch verheiratete Felix Vatlach Schumann auf Rang Fünf das Rennen.

Zufrieden sein konnte auch Daniel Unger, der nach verpasster Olympianominierung, Trainingspause und ungewohnter Zeitfahrradposition eine solide Leistung zeigte und auf Platz sieben finishte. Hinter den Erwartungen blieb Lothar Leder, der allerdings weniger mit der anspruchsvollen Strecke als mit einem Infekt zu kämpfen hatte – das Rennen aber dennoch beendete.

Spannung bis zum Schluss im Frauenrennen

Bei den Frauen war nach der kurzfristigen Absage von Caroline Steffen, Nicole Leder und Katja Rabe zunächst keine klare Favoritin auszumachen. Mit Eva Wutti und Daniela Sämmler hatten allerdings noch zwei starke und ausgeglichene Athletinnen spontan nachgemeldet, die der sechsmaligen Queen von Kona, der mittlerweile 45-jährigen Natascha Badmann, auf jeden Fall den schnellen Audi A6 streitig machen wollten.  Auch Mignon Vatlach, als sehr starke Schwimmerin bekannt und mit Heimvorteil, da sie im nur 17 km entfernten Bad Wimpfen lebt und als Ärztin arbeitet, musste man für einen Podiumsplatz mit auf der Rechnung haben. Trotz etwas kleinerem Profifrauenfeld, versprach es um den Sieg spannend zu werden.

Wutti radelt allen davon – Sämmler mit sehr gutem Lauf

Nach dem Schwimmen lagen die Topfavoritinnen – bis auf Mignon Vatlach, die sich dank grandioser Schwimmleistung einen Vorsprung erarbeitet hatte – alle recht eng zusammen. Doch es dauerte nicht lange bis Eva Wutti die Spitze übernahm und ihren Vorsprung bis zum Laufen dank schnellstem Radsplit im Frauenfeld deutlich ausbauen konnte. Am Ende wurde es zwar noch mal knapp, denn Daniela Sämmler lief mit 54:57 Minuten die schnellste Laufzeit und kam nochmal bis auf 22 Sekunden an die Österreicherin heran, doch den Audi sicherte sich Wutti. Platz drei belegte die „Grande Dame“ des Triathlonsports – die Schweizerin Natascha Badmann.

Alle Ergebnisse

O-Töne der Profis

Zur Fotostrecke

triathlon.de Rangliste

Bist du der oder die Beste? Trag jetzt dein Ergebnis in die triathlon.de Rangliste powered by Wobenzym plus ein und gewinne tolle Preise.

Fotos: Thomas Wenning

Triathlon.de Anzeigen

Triathlon beliebt

 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden