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Challenge Roth Special 2012: Die Überraschungen des Tages

12. Juli 2012 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizRoth, 12. Juli 2012 – In fast jedem Rennen sind sie zu finden – die Überraschungen des Tages. Sportler, die unbemerkt eine perfekte Vorbereitung hatten, Newcomer, die plötzlich auf dem Radar erscheinen, oder Sportler, die schlicht und einfach das Rennen ihres Lebens machen. Wir haben uns die beiden Überraschungen des letzten Sonntags geschnappt und zu ihrem Rennen interviewt. Lest, wie es Mirjam Weerd und Dorian Wagner am Tag danach ging.


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Mirjam Weerd

Foto: Christine Waitz/freiLange Zeit konnte sie am Sonntag ganz vorne mitspielen, die Frau im orange-blauen Dress. Gleich zu Beginn der Radstrecke nahm die Niederländerin hinter der überlegenen Rachel Joyce die zweite Position ein und sollte sie bis zur Halbmarthonmarke nicht mehr hergeben. Dann verlor sie zwar noch vier Plätze an die schnellen Läuferinnen, mit ihrem Rennen war sie trotzdem zufrieden.

Verrätst du uns deinen ersten Gedanken, mit dem du heute Morgen aufgewacht bist?

Habe ich wirklich eine 9:02:39 hingelegt gestern? Ja, wirklich! Unglaublich.

Wie ist dein Resümee zum Rennen gestern? Alles perfekt? Noch Potential? So lala?

Da ist sicher noch Potential, aber gestern habe ich alles gegeben was in mir steckte. Ich habe für einen Podiumsplatzt gekämpft, aber die anderen Mädels waren zu schnell beim Laufen. Ich habe eine Bestzeit beim Radfahren  hingelegt und meinen Marathon um zehn Minuten verbessert. Also bin ich überall unglaublich froh mit dem Resultat.

Die Bedingungen vor allem auf dem Rad waren nicht einfach. Der Wind war recht stark und teilweise ungünstig gestanden. Waren das deine Bedingungen, oder hattest du einfach den perfekten Tag?

Es hat mir vielleicht die Zeit unter neun Stunden gekostet, dass der Wind so stark war. Aber ich bin stark gefahren. In den Niederlanden gibt es immer viel Wind, so ich bin das gewohnt. Die Radstrecke hat mir sehr viel Spass gemacht. Es gibt Hügel, und lange Flachstücke. Das gefällt mir.

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizDu hattest im Vorfeld ganz schön Respekt vor den Hügeln im Landkreis. Wie denkst du am Tag danach?

Die Hügel bin ich sehr gut drüber gekommen. Ich glaube, dass ich in der ersten Runde beim Radfahren am Hügel bei Greding den Respekt verloren habe. Ich fühlte mich stark und konnte ihn sehr gut hochfahren. Ich habe mich sehr gefreut!

Die schönste Stelle des Rennens war…?

Haimpfarrich, weil ich dort bei meinem Homestay fünf mal vorbei gekommen bin! Die Woche vor dem Rennen haben sie mir das Gefühl der Challenge Familie gegeben. Ich habe mich sehr willkommen gefühlt.

Auf was freust du dich jetzt, da du dir ein paar Tage Erholung gönnen kannst?

Ich freue mich auf das nächtste Rennen, Challenge Walchsee!

Sieht man dich wieder in Roth?

Sicher! Ich weiß noch nicht wann, aber ich komme sicher zurück. Es ist ein Rennen, das mit keinem anderen Rennen zu vergleichen ist. Und ich bin auf Hawaii und in Frankfurt gewesen. Aber die Passion und das Familiäre des Challenge Roth haben mich sehr angenehm überrascht. Und die Umgebung von Roth ist so schön. Ich möchte gerne zurück kommen!

Weiter zum Interview mit Dorian Wagner.

Fotos: triathlon.de, Ingo Kutsche – sportfotografie.biz


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