Challenge Kraichgau 2010: Die Pressekonferenz
Für Sonntag beim Challenge Kraichgau waren sich alle einig: Es wird ein hochklassiges und schnelles Rennen werden. Starken Radfahrern stehen starke Läufer gegenüber. Vorjahressieger Sebastian Kienle ist sich bewusst, dass er mit leichtem Vorsprung vom Rennrad steigen muss.

„ Letztes Jahr habe ich beim Laufen noch fünf Minuten auf den späteren Zweitplatzierten James Cunnama eingebüßt.“ Normann Stadler, bekanntermaßen ein starker Radfahrer, schätzt sich momentan schneller über die Mitteldistanz als über die Langdistanz ein. „Dies ist die beste Halbdistanz der Saison“ sagte Stadler vor seinem ersten Start im Kraichgau.
Die Läufergilde mit James Cunnama und Michael Göhner hofft auf eine gute Ausgangsposition nach dem Radfahren. Angesprochen auf seine Ausgangssituation für den Challenge Kraichgau sagte Göhner: „Hier bin ich ohne Druck, in Roth wird das anders sein.“ Der Australier Aaron Farlow, letztjähriger Drittplatzierter, will eine der nächsthöheren Stufen auf dem Podium erklimmen. Der Belgier Rutger Beke sieht eine Chance auf eine Top5-Platzierung. Lokalmatador Thomas Hellriegel ist sich der internationalen Klasse bewußt und schließt auf ein schweres Rennen: „Aber das ist auch gut so, deswegen veranstalten wir dieses Rennen hier.“
Bei den Frauen gelten Rebekah Keat aus Australien und die Finnin Tiina Boman als Topfavoriten auf den Sieg. Die zweitschnellste Frau der Welt Rebekah Keat versprach Challenge-Chef Felix Walchshöfer auf der Pressekonferenz ein Tänzchen im Ziel. „Sobald ich Felix im Zielbereich sehe muss ich anfangen zu tanzen,“ so Keat. „Die hügelige Strecke durch den Kraichgau kommt mir entgegen,“ entgegnete Boman auf die Frage wie ihr die Strecke liegt.
Der Schirmherr und Landrat Herr Dr. Schnaudigel betonte im Gespräch mit Rennleiter Björn Steinmetz die positive Entwicklung des Challenge Kraichgau über die vergangenen Jahre. Die seit Monaten ausgebuchten Quartiere stellen auch die Tourismusregion Kraichgau-Stromberg sehr zufrieden.
Organisator Stefan Hellriegel stellte das jährliche durchschnittliche Wachstum von 500 auf gegenwärtig 3600 Teilnehmer heraus und betonte die Ziele und Perspektiven für die Zukunft: ein verstärktes gemeinschaftliches Rahmenprogramm der mehrtägigen Veranstaltung in der Region Kraichgau-Stromberg.
Die Neulinge des Jahres Thorsten Schneider und Willi Gilli zeigen sich vorsichtig optimistisch für kommenden Sonntag. Thorsten Schneider startet über die Challenge Distanz und wird von zahlreichen Feuerwehrkameraden entlang der Strecke unterstützt. Für den Künstler Willi Gilli zählt das Ankommen allein schon als Erfolg. Beide wollen im kommenden Jahr wieder am Challenge Kraichgau teilnehmen.
Info & Bilder: Challenge Kraichgau










