Andrej Heilig:
Trimm Dich fit für Triathlon
Drei, 3, Tri – Worte, Zahlen, Silben, die jedem Triathleten so vertraut sind wie der eigene Name. Bei drei Sportarten in einer kommt man erst einmal nicht auf die Idee man könnte doch etwas eindimensional ausgerichtet sein. Ging mir jedenfalls nicht so. Bis ich letzte Woche mit dem Gegenbeweis konfrontiert wurde.

Im Verlauf einer Wehrübung an der Sportschule der Bundeswehr in Sonthofen stand so einiges auf dem Programm, was ich seit langem nicht gemacht habe: Basketball, Langlaufen, Zirkeltraining, Beweglichkeits- und Koordinationsübungen, Werfen, Sprungkrafttraining, Fußball und so weiter.
Muskelkater vorprogrammiert
Der Muskelkater nach zwei Tagen war phänomenal! Ebenso wie die Erkenntnis, dass ich nach jahrelangem Triathlontraining ein ziemlich einseitig belastbarer Bewegungslegastheniker geworden bin. So brauchte ich eine ganze Weile, bis ich in der Lage war einen Arm nach vorne und den anderen gleichzeitig nach hinten zu schwingen… „Mangelnde Bewegungserfahrung“ ist das Wort, das mich seitdem bis in den Schlaf verfolgt.
Ich möchte jetzt niemanden zur Verzweiflung treiben, indem ich propagiere noch ein weiteres Stündchen Schlaf zu opfern, um dem ohnehin schon umfangreichen Training noch ein paar „ergänzende Einheiten“ hinzuzufügen. Und natürlich ist es insbesondere mental ein Spagat, an den ja eigentlich immer zu knapp bemessenen / zu selten absolvierten Schwimm-, Rad- oder Laufeinheiten zu kürzen. Sofort meldet sich da auch bei mir das schlechte Gewissen mit dem Vorwurf „Du machst von allem zu wenig“.










