Aerodynamik von Laufrädern: Hohes Profil und Bauchansatz
Die Laufräder des (Zeit-)Fahrrades sind wohl nach dem Rahmen für die meisten Triathleten die beiden wichtigsten Teile am Rad. So beeinflussen sie nicht nur die Optik stark – auch Gewicht und vor allem Fahrverhalten des Renners werden von Vorder- und Hinterrad stark beeinflusst. Was macht also ein gutes Laufrad aus?

Ein weiches Vorderrad dämpft auf der einen Seite ein wenig besser, vermittelt aber kein sicheres Fahrgefühl bergab. Ein flexibles Hinterrad mag den Ritt über rauen Asphalt etwas angenehmer Erscheinen lassen (über Wahrnehmung und Wahrheit ließe sich dann noch diskutieren), hängt dafür aber leicht an der Bremse wenn man aus dem Sattel geht.
Systemlaufräder: Bereits fix und fertig
Seit Jahren auf dem Vormarsch und heute Standard sind so genannte Systemlaufräder. Entgegen den „alten Zeiten“ werden hierbei nicht Felge, Nabe und Speichen vom Zweiradmechaniker um die Ecke in wirklich guter Handarbeit zusammengeführt – nein, die Teile kommen fertig aus der Fabrik. Angefacht wurde diese Welle vor allem durch die Aerolaufräder mit hoher Felge, wenig Speichen und oft einer speziellen Nabe oder eine Standardnabe, welche oftmals für besonders flächige Aerospeichen noch geschlitzt werden musste.
Warum sehen Aero-Laufräder so aus wie sie aussehen?
Dazu ist es sinnvoll dass Laufrad als solches zu betrachten – vereinfacht nehmen wir hier erstmal ein Vorderrad. Wird dieses frontal angeströmt (eben weil man damit in der Gabel verbaut fährt) so bricht sich die Luft zunächst am Reifen und wird dann über die Felge abgeleitet. Hier drehen sich dann recht viele Speichen mit beachtenswerter Geschwindigkeit, die weitere Verwirbelungen produzieren. Zu guter letzt wird die so verwirbelte Luft dann wieder hinten über die Felge und über den Reifen abgeleitet.











