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13. OstseeMan-Triathlon in Glücksburg: 1.500 Aktive zwischen Regen und Sonne

6. August 2014 von Christine Waitz

Ostseeman,   einmaligGlücksburg, 3. August 2014 – Christian Nitschke ist auch im fünften Jahr in Folge der gefeierter Held bei Schleswig-Holsteins größtem Langdistanz-Triathlon. Der 29-jährige Rostocker gewann die 13. Auflage des OstseeMan-Triathlons in Glücksburg und verbesserte bei seinem fünften Sieg seinen eigenen Streckenrekord auf 8:24:41 Stunden.


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Fünfter Sieg in Folge und neuer Streckenrekord: Mit diesem Maximalergebnis setzte Christian Nitschke beim 13. OstseeMan-Triathlon einmal mehr die Akzente. Mit einem neuen Streckenrekord von 8:24:41 Stunden festigte der 29-jährige Rostocker seinen Status als „Mister OstseeMan“ und schuf neue Meilensteine in der Historie des Ausdauer-Dreikampfs im hohen Norden.

Ostseeman, einmalig

Till Schramm erst auf der Laufstrecke geschlagen

Nachdem er bei den ersten beiden Disziplinen in Till Schramm vom SV Bergisch Gladbach noch einen ebenbürtigen Gegner hatte, mit dem er sich in der Führung immer wieder abwechselte, schaltete Nitschke beim abschließenden Marathon noch einen Gang nach oben und machte schnell klar, dass er die Lust auf Siege beim OstseeMan noch nicht verloren hat.
Ostseeman, einmaligAuch von den hefigen Regengüssen während der ersten beiden Radrunden und dem anschließenden Nieselregen bei den Runden durch das hügelige Angeln ließ sich Nitschke in seiner Tempolaune nicht bremsen. „Ich habe beim OstseeMan ja schon viel erlebt, aber vier Stunden durch den Regen zu fahren, war für mich auch neu“, erklärte der alte und neue Champion. Doch als echter Triathlonprofi konnte sich Nitschke auch auf die schwierigen Verhältnisse schnell einstellen.

Obwohl die neu geschnittene Radstrecke über Langballig von den meisten Aktiven als deutlich anspruchsvoller empfunden wurde, spulte Nitschke die 180 Radkilometer schneller ab als jemals zuvor und legte damit die Grundlage für seinen neuen Streckenrekord, mit dem er seine Bestmarke von 2010 und rund zweieinhalb Minuten verbesserte. Nachdem er noch fast zeitgleich mit seinem Hauptrivalen Till Schramm zum letzten Wechsel im Kurpark eingebogen war, drückte Nitschke auf der Laufstrecke sofort aufs Tempo und nahm seinem Verfolger früh die Hoffnung auf eine Überraschung. 

Schramm hatte sich spätestens nach der Hälfte der Laufstrecke allerdings ohnehin von allen Siegesambitionen verabschiedet. „Ich habe wohl beim Schwimmen zu viel Salzwasser geschluckt und hatte danach Probleme mit der Nahrungsaufnahme“, berichtete Schramm, der so seine Energiespeicher nicht mehr aufladen konnte und sich auf den letzten Kilometern entkräftet zum Ziel kämpfte. „Zum Schluss ging es nur noch ums Durchkommen“, sagte Schramm, als nach immer noch starken 8:36:34 Stunden „gefinisht“ hatte. Der Niederländer Thijs Koelen (Twente/ 8:55:56 Std.) rannte als Dritter ins Ziel. 

Grüber vor Bohn

Ostseeman, einmaligIn der Frauenkonkurrenz war es Almuth Grüber aus Mannheim, die mit ihrer Ausdauer das Rennen für sich entschied. Nach 9:27:56 Stunden jubelte die 33-jährige Polizistin aus Baden über ihren zweiten Sieg beim OstseeMan und die zweitschnellste bislang beim OstseeMan von einer Frau erzielte Zeit. Ihre gestrige Siegerzeit lag nur fünf Minuten über dem fünf Jahre alten Streckenrekord von Nicole Woysch (9:22:24 Std.). Die Streckenrekordhalterin nahm erneut einen am Ende erfolglosen Anlauf für einen dritten Sieg an der Ostsee. Nachdem sie noch als Führende auf die Langstrecke gegangen war, musste Nicole Woysch schon auf der ersten Laufrunde die spätere Siegerin vorbei ziehen lassen und gab wenig später sichtlich angeschlagen das Rennen auf. 

Vorjahressiegerin Julia Bohn (Offenbach/ 9:59:49 Std.) und Kathrin Walther (Süßen/ 10:01:35 Std.) komplettierten mit klarem Abstand die weiteren Podiumsplätze. 

Neben 600 Einzelstartern hatten noch 900 Teilnehmer in 300 Staffeln für das spektakuläre Ausdauerevent an der Küste gemeldet.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Ostseeman

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