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Über Ziele und Visionen

Yvonne van Vlerken:
Über Ziele und Visionen

25. Februar 2011 von Meike Maurer

Die Saison 2010 von Yvonne war ganz schön tough, aber auch sehr erfolgreich. Die Vorbereitungen für die Wettkämpfe 2011 laufen schon wieder auf  vollen Touren. Was sind die Ziele der sympathischen Holländerin für dieses Jahr? triathlon.de hat mit Yvonne gesprochen.


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Die Highlights der vergangenen Saison waren sicherlich der 3. Platz beim IM Frankfurt, dem ein 1. Platz bei der Weltmeisterschaft in Immenstadt, ein 1. Platz bei der 70.3 EM in Wiesbaden, ein 7. Platz auf Hawaii und der Sieg beim Ironman Cozumel folgte.

Wie und wie lange hast du deine Winterpause gestaltet?

Unsere Winterpause war eigentlich nicht so lange, aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich nicht ruhig sitzen kann.

Ich mag es immer ganz gerne im Abschluss an die Saison, ein kleinen Urlaub zu machen, einfach ein bisschen entspannen und mich erholen von der meist sehr langen Saison. Wenn wir zu Hause sind, geben wir immer gleich wieder Gas, nicht so sehr mit Training, aber mit Terminen und Planungen für das nächste Jahr. Unsere Winterpause ist meistens genau einen Monat, wir trainieren dann ohne Programm und machen einfach das, was wir machen möchten. Ist das mal an einem Tag gar nichts, dann passt das auch! Dieses Jahr waren wir kurz zu Hause, dann in Holland zur Sportgala in Rotterdam und dann zu Weihnachten wieder in Österreich. Danach ging es schon wieder ans Kofferpacken.

Seit Mitte Januar bist du auf Hawaii, um dich auf die Wettkämpfe vorzubereiten, wie läuft das Training?

Bei uns läuft es wirklich sehr, sehr gut. Wir haben uns entschieden, die gesamte Saisonvorbereitung an einem Ort zu machen. Deshalb sind wir jetzt acht Wochen auf Hawaii und genießen hier jeden Tag die perfekten Wetterbedingungen, um unser Training zu gestalten. Hier gibt es keinen einzigen Tag, an dem man wegen Regen oder Wind das Trainingsprogramm umstellen muss. Beim Schwimmen und Radfahren geht momentan richtig etwas vorwärts. Vor einer guten Woche konnte ich beim „Mango Monster Triathlon“ über die Halbe Distanz in 4:15 Stunden gewinnen und ich hatte die Gelegenheit, einige neue Sachen auszuprobieren. Das Rennen war für mir ein guter Test, um zu schauen, wo ich momentan stehe, mit dem Ergebnis können wir einfach nur sehr zufrieden sein.

Ist das Jahr 2010 überhaupt noch zu toppen?

Da bin ich mir sicher, ich war selbst gar nicht so zufrieden mit dem Jahr 2010. In der ersten Hälfte der Saison hatte ich ziemliche gesundheitliche Probleme. Der zweite Hälfte war dann allerdings schon sehr stark, vor allem die Halbdistanzen sind mir sehr gut von der Hand gegangen.

Auf jeden Fall hätte ich dieses Jahr gerne mal das oberste Podest in Frankfurt, nach dem zweiten Platz in 2009 und dem Dritten in 2010, möchte ich eigentlich jetzt mal ganz oben stehen. Träumen tu ich auf jeden Fall davon, dieses mal darf es dort ruhig mal ein „glattes“ Rennen für mich geben.

Der Sieg beim Ironman Cozumel war sehr schön, dort ein zweites Mal zu gewinnen war ein sehr spezielles Erlebnis. Gerne hätte ich aber natürlich eine bessere Platzierung auf Hawaii gehabt.Auch auf Hawaii war das Rennen nicht ganz astrein, ich bin aber sehr motiviert, das dieses Jahr besser zu machen!


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