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Auch die schnelle Holländerin möchte den Sieg

Yvonne van Vlerken:
Auch die schnelle Holländerin möchte den Sieg

23. Juli 2011 von Meike Maurer

Yvonne van Vlerken konnte zuletzt beim Challenge Kraichgau mit einem Sieg zeigen, dass die Form für Frankfurt langsam aber sicher passt. Da die Holländerin noch keine Langdistanz in dieser Saison bestritten hat und auch eher kühlere Temperaturen mag, wird sie am Sonntag alles versuchen, um endlich in Frankfurt ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.


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Yvonne, wer dich kennt weiß, dass du gerne ganz oben auf dem Treppchen stehen möchtest – vor allem in Frankfurt. Wer sind die härtesten Konkurrentinnen für dich in Frankfurt und wie willst du es trotzdem schaffen, die Nummer 1 in Frankfurt zu werden?

Nach einem zweiten und dritten Platz bei der Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship bleibt in diesem dritten Jahr eigentlich nur noch ein Platz auf dem Podest übrig, auf dem ich noch nicht gestanden bin. Das würde ich sofort unterschreiben, einfach wird das aber sicherlich nicht werden. Das Damenfeld ist sehr stark – die härtesten Konkurrentinnen sind wahrscheinlich Caroline Steffen, die Neuseeländerin Joanna Lawn, Tine Deckers aus Belgien, Desiree Ficker aus den USA und als deutsche Athletin Sonja Tajsich. Es gibt aber noch viele andere tolle Athletinnen mit Ironman-Siegen in ihrer Vita.

Meine Vorbereitung ist dieses Jahr sehr gut gelaufen. Ich war gesundheitlich ziemlich stabil und habe meine Trainingseinheiten gut absolvieren können. Generell haben ich mich dieses Jahr für einen anderen Formaufbau entschieden: Ich habe im Gegensatz zu vielen der oben genannten Mitfavoritinnen, noch keine Langdistanz oder Ironman in den Beinen. Das kann bei einem schnellen Rennen wie Frankfurt den Unterschied machen. Ich werde alles geben und mit den richtigen Wetterbedingungen und guten Beinen habe ich auch Chancen auf Platz eins.

Wie verlief das Training nach dem Sieg beim Challenge im Kraichgau?

Erst mal war das Challenge-Rennen imKraichgau so ein schönes Rennen, dass es mich sehr gefreut hat, dass ich mich so kurzfristig entschieden habe, dort zu starten. Ich habe danach eine Woche ziemlich locker trainiert und bin dann eigentlich sofort wieder eingestiegen in die weitere Vorbereitung für Frankfurt. Dazwischen kam dann noch das Rennen beim Speedman Triathlon in München, das hat mit dann nochmals einen richtigen Boost gegeben. Vor allem beim Schwimmen konnte man sehen, wie auch schon im Kraichgau gezeigt, dass ich einen Sprung gemacht habe. Ich war im Finale zusammen mit Anne Haug, immerhin eine Kurzdistanz-Spezialistin, aus dem Wasser. Das hätte ich nie erwartet und es hat mir sehr viel Motivation gegeben weiter an dieser Disziplin zu arbeiten. Nicht viele wissen, wie hart ich schon elf Jahre dafür gearbeitet habe und fast jeden Tag schwimme, um die erste Disziplin zu verbessern.


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