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Yoga für Triathleten: Mentales Training

5. August 2016 von Shida Pourhosseini

Shida Pourhosseini, einmaligUm im Wettkampf- und Trainingsbetrieb die optimale Motivations- und Konzentrationsfähigkeit abrufen zu können, wird beim Yoga durch Konzentrationsübungen, positive Affirmationen und Meditation der Wettbewerbsgedanke vollkommen außer Kraft gesetzt. Gerade durch diese Situation der Konkurrenzlosigkeit wird eine Leistungssteigerung im mentalen Bereich erlangt.


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Meditation hat das Ziel den Geist zur Ruhe zu bringen und sich stets im Hier und Jetzt aufzuhalten. Der Athlet beobachtet dabei seine Atmung und nimmt diese bewusst wahr. Dieses Verfahren führt automatisch dazu eine Achtsamkeit für sich selbst zu entwickeln. Der Sportler nimmt seinen momentanen Status wahr, reflektiert was gegenwärtig geschieht. Er analysiert Gedanken, Emotionen und versucht dabei negative Gedanken in positive umzuwandeln. Der Kopf wird frei. Jetzt ist er in der Lage sein Gehirn neu zu programmieren. Das soll dem Athleten helfen, seine sportlichen Ziele und Leistungen ohne Druck zu steigern. Diese Methode kann die Selbstdisziplin, das Durchhaltevermögen verbessern und es erleichtert sich neue Ziele zu setzen und diese mit der richtigen Anleitung: zu erreichen. Der Athlet sollte dabei bereit sein, alte Gewohnheiten und Gedanken aufzugeben und neue zu entwickeln.

Negative Gedanken eliminieren

Mentales Training kann auch durch ein Hineinversetzen in eine Wettkampfsituation helfen bestimmte Hindernisse zu erkennen. Diese können seine schlechtere Reaktionsfähigkeit, Ängste, Schmerzen, Verletzungen, Nervosität oder ein großer Konkurrent darstellen. Diese negativen Gedanken versucht man nun im Kopf zu eliminieren, in dem man sie erkennt und aus den Netzwerk der Gedanken ausschaltet. Frei von Emotionen, geistesklar und hoch konzentriert stellt man sich nun die neue Wettkampfsituation ohne diese Hindernisse vor, so dass man positiv seine Leistungen abrufen kann. Die Energie wird nun für diese Situation freigesetzt und der Athlet kann diese somit positiv nutzen. Mit dieser Technik der Meditation kann in der realen Situation der Sportler seine Leistung jederzeit mental abrufen und steigern.

Generell gilt, dass Meditation das Immunsystem stärkt, Stress reduziert und einen verbesserten Schlaf fördert. Selbst das Zurechtkommen mit Niederlagen und Selbstvorwürfen lassen sich durch das wertfreie Erfahren mit der Zeit immer besser verarbeiten. Das Selbstvertrauen des Athleten wird durch das Selbstreflektieren gesteigert.

Meditation – am besten regelmäßig

Um auch in der Meditation Erfolge zu erzielen empfiehlt es sich regelmäßig für 15-30 Minuten zu meditieren, am besten täglich an einem ruhigen Ort, wo man nicht abgelenkt wird. Meditation sollte optimaler Weise zu einem rituellen Teil des Trainings eingearbeitet werden.

Shida Pourhosseini, einmalig

Die typische Meditationshaltung stellt einen Menschen dar – sitzend in einer Lotussitzhaltung mit liegenden Händen in der Chin Mudra Geste (Zeigefinger und Daumen berühren sich – die Geste steht für Selbstverwirklichung) auf den Knien. Generell gilt, dass der Sitz bequem und stabil sein sollte. Sportler sollten 15-30 Minuten in dieser Haltung verweilen können. Da die meisten Athleten auch in der Hüfte verkürzt sind, kann alternativ ein Fersensitz oder auch eine gewöhnliche Schneidersitzhaltung mit Unterstützung von Meditationskissen, Klötzen oder Decken eingenommen werden. Es spricht nichts dagegen auch gewöhnlich auf einem Stuhl zu sitzen und zu meditieren.

Meditationshaltung/Lotussitz/Schneidersitz/Fersensitz

Zur Website von Shida Pourhosseini und Pulsyoga.

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Fotos: Shida Pourhosseini

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