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Xterra South Central Championship: Stoltz und McQuaid siegen

1. April 2011 von Jana Herrmann

Waco, Texas – Am Sonntag den 17. April 2011, haben Conrad Stoltz und Melanie McQuaid die Xterra South Central Championship gewonnen. Nach nur zwei Rennen in der Xterra US Point Series führt McQuaid bei den Frauen. Bei den Männern teilen sich Stoltz und Josiah Middaugh den ersten Platz.


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Der Südafrikaner Conrad Stoltz, liebevoll „The Caveman“ genannt, eroberte mit dem Sieg nicht nur seine Nummer Eins Position zurück, sondern gewann zugleich sein 38. Championship Rennen in seiner Profi-Karriere.

"The Caveman" holt sich seinen Titel zurück.

Aufholjagd von Platz Sechs
Für Conrad Stoltz war es ein perfekter Tag. Obwohl er als Sechster aus dem Wasser kam und ihm die Kette vom Bike absprang, gelang es ihm als Erster durchs Ziel zu laufen. Nur acht Sekunden nach ihm sprintete der Amerikaner Josiah Middaugh über die Ziellinie, gefolgt von Seth Wealing, der nur sieben Sekunden nach Middaugh finishte.
Bis ungefähr zur 12 Meilen Marke des Radkurses fuhr Stoltz noch den anderen hinterher. Als sechster aus dem Wasser gekommen fehlten dem Südafrikaner ein einhalb Minuten auf die Führenden Branden Rakita, Seth Wealing und Craig Evans. Nachdem Stoltz seinen Rhythmus gefunden hatte, überholte er einen nach dem anderen, bis er selber die Führung übernahm. Auf den letzten zwei Meilen bekam er dann aber wieder Konkurrenz. „Ich habe mich auf dem letzten Kilometer mal umgedreht und sah Josiah auf mich zufliegen. Ich wusste, dass ich einen Zahn zulegen musste, damit er mich nicht doch noch einholt“, so der Südafrikaner. Was er nicht wusste: Middaugh war bereits die letzte Meile lang im Sprinttempo unterwegs, um an ihn heran zu kommen und konnte nicht mehr schneller werden. „Ich bin wirklich schnell gerannt und als ich Seth überholte, hing er sich bei mir hinten dran. Wir liefen ab da zusammen und näherten uns langsam Conrad. Aber ich sprintete bereits als er mich bemerkte und es gab bei mir keinen Turbo-Knopf mehr, um die Lücke zu schließen“, sagte Middaugh nach dem Rennen. Immerhin hatte der Amerikaner den schnellsten 5,5 Meilen Lauf an diesem Tag mit 34:50 Minuten.

Grinsekatze Shonny Vanlandingham auf der Radstrecke

McQuaid siegt zum zweiten Mal
Der Sieg von Melanie McQuaid war im Gegensatz zu dem spannenden Männerfinale fast schon langweilig. Die Kanadierin verließ als Zweite das Wasser, nur Christine Jeffrey war vor ihr. Als diese auch überholt war, schaute McQuaid nicht mehr zurück und holte sich ihren zweiten Sieg im zweiten Rennen der Xterra US Point Serie. Die Leistung von Jeffrey muss aber auch honoriert werden. Sie begann erst vor ein paar Jahren mit dem Mountain Biken und hatte keine Probleme mit den technischen Anforderungen der Radstrecke. Anfangs hielt sie McQuaid und Mountain Bike Expertin Shonny Vanlandingham auf Abstand. „Ich habe mich so gut gefühlt und habe die Strecke ohne größere Probleme gemeistert, was letztes Jahr noch undenkbar gewesen wäre. Ich kann also zu Recht behaupten, dass ich auf dem Bike besser werde“. Dennoch hat weder sie noch McQuaid die beste Zeit auf der Radstrecke. Die momentane Xterra Weltmeisterin Shonny Vanlandingham war mit einer Stunde 13 Minuten schneller als die spätere Siegerin McQuaid. „Ich hatte so viel Spaß auf der Radstrecke. Manche der Turns waren vielleicht nicht die schnellsten, haben dafür um so mehr Spaß gemacht. Und so viel Zeit haben sie ja auch nicht gekostet“, so Vanlandingham, die bei manchen Streckenabschnitten von Ohr zu Ohr gegrinst hat. Trotz der schnellsten Rad- und auch Laufzeit kam die Amerikanerin nur als zweite ins Ziel. Dritte wurde Christine Jeffrey.

Ergebnisse
Top Five der Männer
1. Conrad Stoltz (ZA) 2:05:34
2. Josiah Middaugh (US) 2.05:42
3. Seth Wealing (US) 2.05:49
4. Nicolas Lebrun (FR) 2:08:33
5. Branden Rakita (US) 2:08:51

Top Five der Frauen
1. Melanie McQuaid (CA) 2:20:31
2. Shonny Vanlandingham (US) 2:21:12
3. Christine Jeffrey (CA) 2:28:07
4. Suzie Snyder (US) 2:29:55
5. Emma Garrard (US) 2:30:20

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