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WM-Serie 2010 in Seoul: Das gemeinsame Ziel ist die Top 15

6. Mai 2010 von Christian Friedrich

Seit vergangenen Dienstag weilen Christian Prochnow und Sebastian Rank in Seoul. Und im Laufe der Woche haben die beiden Triathleten aus dem Bundesliga-Kader des Asics TEAM Witten auch noch ihre Teamkollegen James Seear und Dan Wilson in Südkorea begrüßen dürfen. Hintergrund dieser freudigen Zusammenkunft ist der zweite Lauf der WM-Serie 2010, der am Samstag um 13 Uhr Ortszeit gestartet wird.


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Bild: In gewisser Weise Wunschdenken, aber nicht unmöglich: Wie hier in Gladbeck könnten die beiden schnellen Schwimmer James Seear (vorn) und Christian Prochnow vom Asics TEAM Witten beim WM-Rennen in Seoul Dampf auf dem Rad machen.

„Jetzt geht es los“, ist dabei „Paule“ Prochnow voller Vorfreude auf sein WM-Debüt 2010. Auch Rank greift zum ersten Mal in das Wettkampfgeschehen um die diesjährige WM-Krone ein. Insofern wissen beide noch nicht so genau, wie sie ihren Leistungsstand im Vergleich zur internationalen Elite einordnen können. Immerhin hat Prochnow aber schon eine Standortbestimmung beim Europacup in Antalya hinter sich. „Nachdem der Saisoneinstieg mit Platz acht vom Ergebnispapier her kein unbedingt erfolgreicher Einstand war, hoffe ich, aus den dortigen Fehlern zu lernen, und meinem Ziel, unter die Top 15 der Welt zu kommen, Ausdruck verleihen zu können.“ Vor allem mit der Ernährung vor und während des Wettkampfs hatte er am türkischen Mittelmeer so seine Probleme.

Im Kampf um einen der genannten Top 15-Ränge dürfte er allerdings große Konkurrenz aus dem eigenen Lager erhalten, denn auch Rank und die beiden „Aussies“ haben eine ähnliche Zielsetzung wie der Wittener Olympionike. Mit seinem 13. Platz aus dem ersten Rennen in Sydney genießt James Seear dabei einen gewissen Vorteil, zumal der Asics TEAM-Athlet vor Tatendrang sprüht. „Ich fühle mich aktuell großartig. Ich bin in einer guten Form, habe starke Trainingseinheiten hinter mir und bin bestens präpariert für den Wettkampf.“ Mit einer konkreten Zielsetzung hält der 23-Jährige allerdings hinter dem Berg.

„Ich habe bestimmte Vorstellungen für Seoul, möchte aber vorrangig ins Rennen starten, mein Bestes geben und dabei den größtmöglichen Spaß haben.“
Unabhängig vom Rennen wollen diesen alle vier Wittener im fernen Korea anstreben. „Ich verspreche mir nebenher fantastische Eindrücke aus der Stadt“, freut sich beispielsweise Prochnow auch touristisch auf das ferne Asien. Und dies völlig zurecht, wie die Gedanken von Mannschaftskollege Seear zum Ausdruck bringen. „Ich habe schon Rennen in Seoul bestritten, und das habe ich genauso genossen wie die spezielle Kultur. Ich freue mich schon darauf, dies wieder erleben zu dürfen.“

Wenn das ganze Training in drei Ausdauerdisziplinen nicht wäre, könnte man fast meinen, dass Top-Triathleten ein gutes Leben führen.

Info: Asics Team Witten, Oliver Kubanek

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