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WM-Rennen in Seoul: Kathrin Müller und Sebastian Rank im Interview

11. Mai 2010 von Christian Friedrich

Sebastian Rank (re.) vom Asics TEAM WittenAuf dem Flughafen von Seoul waren am Montag eine Reihe sportlich aussehender Menschen zugegen. Nach dem zweiten Rennen der ITU-Weltmeisterschaftsserie mischten sich auch die deutschen Athleten aus dem Bundesliga-Kader des Asics TEAM Witten unter die Reisenden. Bei Kathrin Müller (Rang 16) und Sebastian Rank (Rang 26) war dabei ein eher zufriedenes und ein eher unzufriedenes Gesicht zu beobachten. Im Interview erklärten beide die Hintergründe ihrer Stimmungslage.


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Hallo Kathrin Müller und Sebastian Rank, das WM-Rennen in Seoul ist Geschichte. Wie lauten ihre kurzen Resümmee?

Rank: Letztlich reichte es nur zu Platz 26, das ist schon ein wenig enttäuschend für mich. Daher gilt es, den Blick auf die nächsten Rennen zu richten. Aber immerhin endete mein Wettkampftag mit einer positiven Nachricht. Als ich wieder ins Hotel kam, stand mein eigenes Rad endlich da.

Müller: Etwas ärgerlich finde ich es nun doch, dass ich die Top 15 verpasst habe, aber dennoch fliege ich mit einem positiven Fazit nach Hause. Die Performance gibt zwar keinen Anlass zur überschwänglichen Freude, ist aber ein Anfang und sicher ausbaufähig.

Sebastian, hinsichtlich des positiven Abschlusses des Renntags müssen Sie noch ein paar erklärende Worte hinzufügen…

Rank: Ich hatte eine nicht ganz glückliche Anreise nach Seoul. Nachdem ich den Anschlussflug von Frankfurt nach Seoul verpasst hatte, musste ich umbuchen. Unter diesen Umständen ging das Gepäck verloren, so dass ich am Renntag mit geborgtem Material unterwegs war.

Was bedeutete das für den Verlauf des Wettkampfs?

Rank: Während des Rennens hatte ich ohnehin ganz andere Sorgen. Das Schwimmen war ganz in Ordnung, aber beim Radfahren habe ich es nicht geschafft, mich in eine gute Position zu bringen. Auf dem engen Kurs musste ich bei dem Versuch daher oftmals hart antreten, was dementsprechend einige Körner gekostet hat. Das hat den Laufbeginn so erschwert, dass der Kampf um die vorderen Plätze schnell verloren war, weil ich mit Seitenstechen zu kämpfen hatte.

Müller: Das kommt mir sehr bekannt vor. Beim Schwimmen war ich gut dabei, und auf dem Rad konnte mich nach der ersten Runde mit nahezu allen Topleuten in der ersten Gruppe festsetzen. Leider ging uns nach etwa der Hälfte der Distanz die Luft etwas aus, und so konnte eine weitere Gruppe aufschließen. Die hohe Nervosität während der 40 Radkilometer machte sich bei mir auch mit Seitenstechen bemerkbar und so liefen die ersten Kilometer nicht wirklich rund.

Was steht jetzt als nächstes auf dem Programm?

Rank: Wie gesagt, muss man nach vorne schauen, und bei mir heißt das unter anderem auf den Start im zweiten Bundesligarennen beim Sparkassen City-Triathlon in Witten.

Müller: Ich blicke auf die nächsten Wochen Training, starte ebenfalls in Witten und versuche beim WM-Rennen in Madrid, erneut eine Steigerung in Angriff zu nehmen.

Info & Bilder: Oliver Kubanek

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